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In der Medienlandschaft tobt seit langem ein ungleicher Kampf: Die öffentlich-rechtlichen Sender werden durch Zwangsabgaben finanziert

16. Juni 2023 / 07:48 Uhr

Einmal mehr bestätigt: Rund 80 Prozent lehnen GEZ ab

Immer wieder ist die gesetzliche Zwangsfinanzierung über die Sonderabgabe GEZ ein Diskussionsthema in Deutschland. Derzeit wird über eine Erhöhung dieser beraten. Dabei zeigt eine Umfrage: Fast 80 Prozent lehnen eine Erhöhung ab.

38 Prozent würden gar nichts zahlen

Wie die Bild berichtet, gaben bei einer repräsentativen Umfrage 78 Prozent der Befragten an, dass sie die jetzige Regelung der GEZ-Zahlung ablehnen. Acht Prozent antworteten, dass sie dazu keine Meinung haben oder nichts sagen können. Heißt: Nur 14 Prozent stehen hinter der diskutierten Erhöhung. Bei weiteren Fragen gaben sogar 38 Prozent der Befragten an, dass sie gar nichts für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen würden.

Noch stellen sich Bundesländer quer

Geht es nach den Sendern und dem Bund, ist die Erhöhung, obwohl völlig am Volkswillen vorbei, beschlossene Sache (ganz ähnlich wie in Österreich, wo demnächst eine generelle Haushaltsabgabe für den ORF beschlossen werden soll). Wie die Bild ebenfalls berichtet, scheitert sie derzeit noch am Widerstand der Bundesländer. Der Bundesrat, die Ländervertretung, müsste einer Erhöhung zustimmen. Der aktuelle Beitrag liegt bei rund 18 Euro monatlich.

AfD würde Spuk ein Ende bereiten

Seit jeher gegen diesen Zwangsbeitrag kämpft die patriotische AfD. Wie auf deren offizieller Internet-Präsenz der stellvertretende Bundessprecher Stephan Brandner klarstellt, wird es mit einer AfD-Regierung keine GEZ in der bisherigen Form geben:

Die AfD wird, sobald sie in Regierungsverantwortung kommt, auch diesem Spuk ein Ende setzen und die entsprechenden Verträge kündigen. Ein Selbstbedienungsladen, der aus Zwangsgebühren finanziert wird, kommt für uns nicht in Frage.

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