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Falter-Chefredakteur Florian Klenk hat sich bei seinem Tipp, wer SPÖ-Chef werden wird, verschätzt.

23. Mai 2023 / 13:32 Uhr

Nach verlorener Wette: Heute darf “Falter”-Chefredakteur Klenk ausgelacht werden

Falter-Chefredakteur Florian Klenk hat die Stimmung in der SPÖ wohl falsch eingeschätzt. Eine Wette über den Sieger der Mitgliederbefragung, die Klenk auf „Twitter“ selbst angeboten hatte, ging verloren.

Auch Ende von Kickls Aufstieg prophezeit

Klenk schrieb Anfang Mai auf dem Kurznachrichtendienst „Twitter“ wortwörtlich (inklusive Rechtschreibfehler):

Ich wette ein Falter-Abo, dass Babler gewinnen wird. Und ich wette, dass er auch den Aufstieg Kickls beenden wird, weil die Leute auf einmal eine Alternative abseits der ÖVP geboten kommen, die nicht grün oder liberal ist (das ist immer noch eine Scheu).

Und ergänzend fügte Florian Klenk hinzu:

Wenn ich verliere, dürft ihr mich auslachen.

SPÖ-Mitgliedern nicht zum Lachen zumute

Klenks favorisierter Kandidat, der Traiskirchner Bürgermeister Andreas Babler, hat es nicht geschafft. Er unterlag – zwar knapp – dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Pamela Rendi-Wagner landete auf dem dritten Platz.

Wer jetzt den Falter-Chefredakteur, der mit seinem „Twitter“-Eintrag einmal mehr seine journalistische „Objektivität“ bewies, auslachen wird? Den SPÖ-Mitgliedern und -Wählern ist seit dem Bekanntwerden des Ergebnisses gestern, Montag, nämlich überhaupt nicht mehr zum Lachen zumute. Klenk wohl auch nicht mehr, denn auch seine Prophezeihung, ein Babler-Sieg könne Kickls Aufstieg beenden, steht nun ebenfalls nicht mehr zur Debatte.

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