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Drag Queen

Die Frühsexualisierung in Schulen und Kindergärten zielt häufig darauf ab, Kinder zu verunsichern, indem ihnen die Grenzen zwischen den Geschlechtern als willkürlich vorgespiegelt werden.

28. April 2023 / 17:00 Uhr

Drag Queens und Co. – FPÖ-Bildungssprecher fragt: Warum will so jemand zu unseren Kindern?

Die Debatte um die Belästigung von Schulkindern mit sogenannter Frühsexualisierung bis hin zu Auftritten von neuerdings „Drag Queens“ genannten Transvestiten reißt nicht ab. Der FPÖ jedoch reißt der Geduldsfaden. „Warum will so jemand zu unseren Kindern?“ fragt sich FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl und deutet ganz offen an, dass es dabei für die selbsternannten Aufklärer sogar darum gehen könnte, „dass man sexuelle Vorlieben ausleben will und kann“.

Brückl rechnet mit den häufig der sogenannten “LGBTIQ”-Szene zurechenbaren Protagonisten in der aktuellsten Ausgabe des Podcast des freiheitlichen Parlamentsklubs ab. In der „blauen Viertelstunde“ betont Brückl, dass der Begriff „Drag Queen“ für ihn grob verharmlosend sei. „Dahinter steckt ein Transvestit – ein Mann, der als Frau verkleidet, zumeist mit einer völlig überzeichneten Weiblichkeit und sehr oft auch sexuell motiviert agiert“.

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Jetzt anhören: „Die blaue Viertelstunde“ mit Hermann Brückl zu „Drag Queens und Greta“ in unseren Schulen.

Es geht um die Zerstörung der Familie!

Toleranz und Vielfalt seien nur vorgeschobene Motive. „Tatsächlich geht es um die Zerstörung der Familie, um die Indoktrinierung unserer Kinder mit Geschlechtsideologie, um ihre Einführung in die Welt der ‘LGBTIQ-Community’ und möglicherweise sogar darum, dass man sexuelle Vorlieben ausleben will und kann“, sagt Brückl.

Widerwärtige Nackt-„Kunst“ vor Kindern

Die im Podcast geäußerte Kritik bezieht Brückl ausdrücklich auch auf eine eben bekannt gewordene, besonders unappetitliche Affäre, die in Tschechien ihren Ausgang genommen hatte. Dort findet seit zumindest acht Jahren ein „Festival of Naked Form“ statt. Aus dem Jahr 2016 kursieren aktuell verstörende Bilder, auf denen zumindest ein kleiner Bub zu sehen ist, der den Hintern eines nackten Mannes bemalt und – selbst im Intimbereich entblößt – einer schwer übergewichtigen, nackten Frau gegenübersitzt.

Angesichts der Involvierung von Kindern muss die Selbstbezeichnung des widerwärtigen Festivals als „zweitägige Bildungsveranstaltung mit nacktem Programm“ als geradezu zynische Anspielung aufgefasst werden.

Spuren führen auch nach Österreich

Das Online-Medium Report 24 hat die skandalösen Vorgänge bekanntgemacht und auch die Hintergründe recherchiert. Die Spuren führen dabei gleich in zweierlei Hinsicht auch nach Österreich – und zwar sowohl in den Kultur-, als auch in den Bildungsbereich:

  • Organisatorin Lenka Klodova, die unter dem Deckmantel der Kunst nicht nur ihren Exhibitionismus auf offener Straße auslebt, sondern auch einen begeisterten Text über „Zeichnungen und Gemälde von verführerischen, Genitalien erforschenden, defäkierenden kleinen Mädchen“ eines anderen „Künstlers“ schrieb, war auf Empfehlung der „ERSTE Stiftung“ in den Monaten Mai und Juni 2022 als „Artist in residence“ im Museumsquartier engagiert. Das Künstlerportrait Klodovas auf der Webseite des Museumsquartiers verlinkt auf das „Festival of Naked Forms“, das 2022 zum achten Mal stattfand.

  • Organisatorin Lenka Klodova rühmt sich selbst, gemeinsam mit ihren Studenten an der Universität Brünn und der Non-Profit-Organisation Nesehnuti „alternative didaktisch-künstlerische Wege für den Sexualkundeunterricht” an Schulen vorgeschlagen zu haben. Die genannte tschechische NGO, die unter anderem von der EU und der „Open Society Foundation“ des Milliardärs George Soros unterstützt wird, kooperiert im Rahmen eines internationalen Projekts mit einem österreichischen Verein namens „POIKA“. Dieser betreibt laut Eigendarstellung „gendersensible Buben*arbeit“, die sich orientiert an „emanzipatorischen Modellen, die es den Buben*/Burschen* ermöglichen sollen, in reflektierter Umgebung sich mit diversen Themen wie Geschlechtskonstruktionen von Weiblichkeit(en) und Männlichkeit(en) […] auseinanderzusetzen“. Für diese Arbeit gab es laut POIKA-Homepage im vergangenen Jahr 2022 Unterstützung von der Stadt Wien sowie von den Bundesministerien für Bildung und Soziales.

Kulturszene mit offensichtlicher Nähe zur Pädophilie

Die freiheitlichen Bereichssprecher für Kultur und Bildung, die Nationalratsabgeordneten Thomas Spalt und Hermann Brückl, sind über die Vorkommnisse schockiert. „Wir sprechen hier von einer Kulturszene mit offensichtlicher Nähe zur Pädophilie bzw. Kinderpornographie. Ich frage mich, wie es möglich ist, dass die Stiftung einer österreichischen Bank eine Galionsfigur dieser widerlichen Szene in ein österreichisches Museum vermittelt und wer sich aller an der Finanzierung von deren unseligem Wirken in Wien beteiligt hat“, kündigte Thomas Spalt entsprechende parlamentarische Nachforschungen an. „Es kann nicht sein, dass Künstler, die mit Pädophilie und Kinderpornographie kokettieren, selbst nach dem Auffliegen des Falls Teichtmeister noch von der Kulturszene hofiert werden.“

FPÖ-Kultursprecher Thomas Spalt (Foto: Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger)

Zwei Ministerien sponserten umstrittenen Verein für „Bubenarbeit“

Hermann Brückl nimmt indessen den mit der Organisatorin des Nackt-Festivals indirekt in Verbindung stehenden Verein POIKA unter die Lupe. Er weist darauf hin, dass der Verein laut Webseite auch Workshops anbietet, die Burschen „spielerisch die Möglichkeit geben, sich mit Sexualität auseinanderzusetzen“. „Offensichtlich läuft die Gender- und Sexualkunde-Propaganda an unseren Schulen auch abseits der ‚Drag Queens‘ auf Hochtouren. Ich werde in Erfahrung bringen, wie viel Steuergeld das schwarze Bildungs- und das grüne Sozialministerium dafür schon haben springen lassen und wie viele Kinder das bereits über sich ergehen lassen mussten“, kündigte Brückl an. Jedenfalls müsse die öffentliche Finanzierung der Vereinsarbeit umgehend eingestellt werden.

FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl (Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf)

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