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Hermann Nitsch

Hermann Nitsch glorifizierte in vielen seiner Werke Gewalt und Missbrauch an Kindern. Dennoch bekam er ein eigenes Museum in Mistelbach, wo sogar Schulklassen durchgeschleust werden.

24. März 2023 / 15:15 Uhr

“Glorifizierung von Kindesmissbrauch”: Demo gegen Nitsch-Museum in Mistelbach

Im Zuge des Pädophilen-Skandals rund um den Schauspieler Florian Teichtmeister thematisierten viele Bürger und auch die FPÖ erneut die Werke des verstorbenen Skandal-Künstlers Hermann Nitsch. In vielen seiner Arbeiten glorifizierte der “Künstler” Gewalt und Missbrauch an Kindern. Eine mutige Kinderschutz-Initiative setzt nun ein Zeichen gegen das Museum in Mistelbach.

Nitsch phantasierte von Kindesmissbrauch

In seinen Werken “Orgien-Mysterien-Theater” sowie “Die Eroberung Jerusalems” schrieb Nitsch wiederholt von der brutalen Ermordung und Schändung von Kindern. Nitsch war es auch, der in den 1960er und 70er Jahren mit dem später wegen Kindesmissbrauchs verurteilten und bis zuletzt uneinsichtigen Künstler Otto Mühl gemeinsame Sache gemacht hatte. All das ist bis heute ungestraft und ohne jegliche Konsequenz geblieben.

Ganz im Gegenteil. Nitsch avancierte mit seiner “Blut-Kunst” zum gefragten und hofierten Staatskünstler, besonders in Niederösterreich, wo ihm die ÖVP sogar ein Museum in Mistelbach ermöglicht hat. Just durch dieses Museum werden auch immer wieder Schulklassen, beginnend im Volksschulalter (!), gezerrt.

Demo gegen Nitsch-Museum

Die FPÖ fordert bereits seit Jahren Konsequenzen gegen Nitsch und sein Vermächtnis, denn die künstlerische Freiheit höre dort auf, wo das Kindeswohl in Gefahr gerät. Das reicht bis hin zur Forderung nach einer Schließung des Museums in Mistelbach. Das möchte auch die Plattform „Stopp Missbrauch“ erreichen, die sich dem Schutz von Kindern und dem Kampf gegen Frühsexualisierung und Transgender-Ideologie verschreibt. Die Texte Nitschs seien verstörend und ein Museum für solch eine Person untragbar.

Daher will man morgen, Samstag, um 14.00 Uhr in Mistelbach ein Zeichen setzen und eine Demonstration veranstalten. Der Protestzug beginnt vor dem Lagerhaus, geht in Richtung Innenstadt und dann in die Waldstraße. Unterwegs soll es auch eine Kundgebung geben: Mit einem „offenen Mikrophon“ werden die Demonstranten die Möglichkeit haben, ihre Positionen zum Thema darzulegen.

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