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Der russische Inlandsgeheimdienst FSB ist berühmt-berüchtigt für seine Spionagearbeit. Ein angeblicher Kabelbrand wurde nun aber einem FSB-Gebäude an der Grenze zur Ukraine zum Verhängnis.

16. März 2023 / 16:39 Uhr

Flammeninferno in russischem Geheimdienstgebäude

Rostow am Don: Nahe der Grenze zur Ukraine brach am heutigen Donnerstag ein Großbrand in einem Gebäude des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB aus. Todesopfer sind bis jetzt keine bekannt. Das Zivilschutzministerium in Moskau bestätigte indessen den Brand im FSB-Gebäude.

Kurzschluss als Brandursache

Wassili Golubew, der Gouverneur der Region, berichtet, dass die Brandursache vorläufig geklärt werden konnte. Man geht von einem Kabelbrand aus, der sich auf bis zu 800 Quadratmeter ausgebreitet hatte. Brennbare Flüssigkeiten wirkten dabei als Brandbeschleuniger.

Desaströser Zustand des Gebäudes

Bedingt durch den Brand wurde die Statik des FSB-Quartiers so sehr beschädigt, dass zwei Mauern komplett einbrachen. Der Gouverneur berichtete, dass es keinen Toten, jedoch einen Verletzten gebe. Immer wieder kommt es in dieser Region zu Angriffen auf Verwaltungsgebäuden.

Raketen auf russische Infrastruktur

Berichten zufolge kommt es öfters zu solchen Anschlägen auf Verwaltungsgebäude, meist durch Raketen, die die Ukraine gezielt auf Einrichtungen dieser Art abschießt. Die Region Belgorod meldete auch heute wieder zwei Raketen, die von der russischen Flugabwehr neutralisiert werden konnten. Allein gestern, Mittwoch, konnten drei Raketen neutralisiert werden. Andere Flugkörper hingegen verfehlten ihr Ziel nicht und beschädigten weitere Verwaltungsgebäude. Verletzte gab es auch hier laut Gouverneur Golubew keine.

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