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Nach ihrer „Kriegserklärung“ im Europarat weht Außenministerin Annalena Baerbock ein scharfer Wind entgegen.

28. Jänner 2023 / 12:24 Uhr

AfD-Bundessprecher Chrupalla: Der Bundeskanzler muss Bundesaußenministerin Baerbock entlassen

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat am vergangenen Dienstag in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats wörtlich gesagt:

Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland.

Peinlich berührt widersprach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), das russische Außenministerium forderte eine Erklärung zu den widersprüchlichen Aussagen und unter den Verbündeteten schüttelte man den Kopf. Empört zeigt sich die AfD und verlangt Baerbocks Rücktritt.

Baerbock sei Sicherheitsrisiko fürs Land

In einer Aussendung forderte gestern, Freitag, AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla den Bundeskanzler auf, sich von der unberechenbaren Außenministerin zu trennen:

Die Bundesaußenministerin setzt mit ihrem unprofessionellen und vorlauten Verhalten Deutschlands Existenz aufs Spiel. Ich fordere den Bundeskanzler dazu auf, seine Richtlinienkompetenz geltend zu machen und Russlands Regierung schnell und unmissverständlich mitzuteilen, dass sich Deutschland nicht im Krieg mit Russland befindet. Außenministerin Baerbock muss er entlassen.

Ähnlich argumentiert auch CSU-Generalsekretär Martin Huber: “Annalena Baerbock ist ein massives Sicherheitsrisiko für unser Land. Wer von einer deutschen Kriegsbeteiligung redet, redet Deutschland in einen Krieg hinein“, zitiert ihn die ARD-Tagesschau.

Bündnispartner widersprechen

Peinlich berührt von der unbeabsichtigten Offenheit der Außenministerin ist man im Ausland.

Die Sprecherin des französischen Außenministeriums, Anne-Claire Legendre, äußerte dezidiert, dass weder Frankreich noch einer seiner Partner im Krieg mit Russland sei. Die Lieferung von militärischem Material bedeute keine Kriegslüsternheit auf Seiten der Europäischen Union.

Eine verbale Ohrfeige erhielt Baerbock vom kroatischen Staatspräsidenten Zoran Milanović: Baerbock habe gesagt, dass man zusammenstehen müsse, weil man im Krieg mit Russland sei. Er, Milanović, wisse allerdings nichts davon. Und fügte zynisch hinzu: „Vielleicht ist Deutschland ja im Krieg mit Russland. Ich wünsche viel Glück, möglicherweise geht es diesmal besser aus, als vor siebzig, achtzig Jahren.“

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