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Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, fordert wieder seine Gesinnungsgenossen heraus.

8. Jänner 2023 / 14:10 Uhr

Grüner Ministerpräsident Kretschmann beklagt Gendern der deutschen Sprache

Es gibt nur wenige Prominente bei den Grünen, die von der verordneten Einheitsmeinung ausscheren.

Boris Palmer kämpft gegen Parteiausschluss

Da ist einerseits Boris Palmer, Tübingens unkonventioneller Oberbürgermeister, der sich, wie unzensuriert berichtete, „Geflüchtete, die zur Gefahr für das Aufnahmeland werden“ sogar in sogar in Kriegsgebiete abschieben will. Allerdings kämpft Palmer aktuell gegen ein Parteiausschlussverfahren. So tolerant sind die Grünen.

Wilfried Kretschmann immer wieder gegen Parteilinie

Ein zweites prominentes Aushängeschild auf regionaler Ebene ist der Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Winfried Kretschmann hatte sich etwa gegen den grünen Parteitagsbeschluss ausgesprochen, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr zulassen zu wollen.

Mitleid mit Grundschülern

Jetzt legt der Katholik, der als Student im Kommunistischen Bund Westdeutschland organisiert war, nach und spricht sich gegen Gendern an Schulen aus:

Es ist schon schlimm genug, dass so viele unserer Grundschüler nicht lesen können. Man muss es denen nicht noch erschweren, indem man in der Schule Dinge schreibt, die man gar nicht spricht.

Gegen Anglizismen

Dabei geht es im ganz grundsätzlich um die deutsche Sprache, nicht ums „Gendern“:

Unsere Sprache ist nicht mehr kreativ. Wir überfrachten nur alles mit merkwürdigen Anglizismen.

Er plädiert dafür, „insgesamt wieder kreativer mit unserer eigenen Sprache umzugehen, statt mit Doppelpunkt und Unterstrich nicht sprechbare Dinge zu schreiben.“

Herausforderung für grünen Nährboden

Es gibt in der Bundesrepublik Deutschland ungefähr 200 Lehrstühle für Gendern und ebenso viele Professoren, dazu noch weiteres Universitätspersonal, die vom Steuerzahler bezahlt werden. Es ist zu erwarten, dass heftige Kritik von dort kommen wird.

Kretschmann gibt in dem Gespräch mit der dpa unumwunden zu, dass das Gendern politisch befohlen ist. So zeigen Umfragen immer wieder, dass der überwiegenden Mehrheit die Debatte um Gendersprache unwichtig ist und sie das Gendern in sämtlichen Kontexten ablehnt.

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