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Andreas Rabl

Dank des freiheitlichen Bürgermeisters Andreas Rabl bleibt Wels ein Asylheim erspart. Der Ausländeranteil liegt auch ohne dieses Quartier bei 32 Prozent, der höchste in ganz Oberösterreich.

30. November 2022 / 13:49 Uhr

Wels: FPÖ-Bürgermeister verhindert Asylheim

Dank dem freiheitlichen Bürgermeister Andreas Rabl bleibt Wels ein Asylheim erspart. Auf Facebook erklärt der Freiheitliche die Situation. Mitte November wurde von Seiten des Innenministeriums geprüft, ob sich das ehemalige Gebäude des Arbeitsmarktservice (AMS) in der Hamerlingstraße als Asylunterkunft eignet. In diesem Zusammenhang wurde auch Kontakt mit der Stadt Wels aufgenommen.

Hoher Migrantenanteil in Wels

Nach Recherchen und Rücksprache mit den Grundstücksverantwortlichen wurden gegenüber dem Innenministerium die rechtlichen Bedenken der Stadt Wels mitgeteilt. Darüber hinaus hat Bürgermeister Rabl auch klar gemacht, dass aufgrund des hohen Migrationsanteils in Wels – und den damit verbundenen Integrationsproblemen – eine weitere Aufnahme von Asylwerbern nicht möglich ist. Nach eingehender Prüfung wurde der Standort von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) nun vorerst ausgeschlossen.

Die Stadt Wels ist seit Jahren sehr stark mit Migranten belastet. Der Ausländeranteil der Stadt liegt bei mehr als 32 Prozent, knapp 17 Prozent davon sind Drittstaatsangehörige. Dieser Prozentsatz ist der höchste im gesamten Bundesland Oberösterreich.

Ein Asylheim in Wels hätte die ohnehin schon sehr fordernde Situation zusätzlich verschärft. Aus diesem Grund hat  Rabl sofort alle Weichen gestellt, um besagtes Asylquartier im Welser Stadtzentrum zu verhindern.

Zum Vergleich: Anfang des heurigen Jahres lag der Ausländeranteil in Oberösterreich bei 14,3 Prozent; das waren rund 214.500 Personen. Damit erreichte die Ausländerquote einen erneuten Höchststand, nachdem sie schon in den Vorjahren kontinuierlich gestiegen war.

Antrag gegen Asylquartiere

In der nächsten Sitzung des Welser Gemeinderates am Montag, 12. Dezember, soll ein Antrag gegen allfällige neue künftige Asylquartiere in Wels eingebracht werden. Rabl: „Für mich war es nie eine Option, in Wels ein Asylheim einzurichten. Wir haben die höchste Ausländerquote im ganzen Bundesland und erfüllen die Aufnahmequote über die Norm. Ich bin froh, dass das Innenministerium überzeugt werden konnte und das geplante Asylheim kein Thema mehr ist.“

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