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Leonore Gewessler / ÖBB Zug

Alle Züge standen gestern, Montag, still. Aber die zuständige grüne Ministerin Leonore Gewessler war wie vom Erdboden verschluckt und ließ die Pendler mit ihrem Schicksal im Stich.

29. November 2022 / 11:31 Uhr

Lobau-Tunnel wird Fall für Justiz: FPÖ-Verkehrssprecher zeigte Gewessler an

Der ÖBB-Streik gestern, Montag, zeigte einmal mehr, wie wichtig es wäre, den Lobau-Tunnel zu bauen. Doch weder die zuständige grüne Ministerin, noch die SPÖ in Wien scheinen daran Interesse zu haben.

Vorsätzlicher Amtsmissbrauch

Für den Wiener FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik ist jetzt Schluss mit lustig. Auf seiner Facebook-Seite machte er öffentlich, dass er gegen die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler eine Anzeige wegen vorsätzlichem Amtsmissbrauch eingebracht hat. Wörtlich heißt es im Beitrag von Mahdalik:

Bürgermeister Ludwig hat im November 2021 angekündigt, juristische Schritte gegen den rechtswidrigen Stopp für die Nordost-Umfahrung zu setzten. Bis heute hat er genau nix gemacht, ob aus Faul- oder Feigheit, wiss ma net. Die Wiener SPÖ redet, die Bundes-ÖVP lässt sich von den Grünen verarschen, die FPÖ handelt. Ich habe bei der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung gegen Gewessler wegen Verdacht auf Amtsmissbrauch eingebracht.Wir lassen uns von dieser grünen Politfurie nicht in Geiselhaft nehmen!

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Tatenlos zugeschaut, wie Bahnstreik eskalierte

Nicht nur vonseiten der Wiener FPÖ wird Gewessler scharf attackiert. Auch der FPÖ-Verkehrssprecher im Parlament, Christian Hafenecker, lässt kein gutes Haar an der Ministerin, der er gestern in einer Aussendung vorwarf, tatenlos zugeschaut zu haben, wie der Bahnstreik eskaliert sei. Wörtlich meinte er:

Während heute der gesamte Bahnverkehr lahmgelegt wird und dadurch unzählige Berufspendler, Schüler sowie alle anderen Bahnkunden vor größte Probleme gestellt werden, hat man seit Tagen von der zuständigen grünen Verkehrsministerin Gewessler nicht ein einziges Wort dazu gehört.

Die Untätigkeit der grünen Verkehrsministerin rund um den Bahnstreik reihe sich nahtlos in die „lange Liste ihres Totalversagens“ ein, ihr Rücktritt sei daher längst überfällig, so Hafenecker.

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