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Einwanderer aus Afrika kommen massenweise auch über das Mittelmeer – abgeholt von NGO-Schlepperschiffen.

11. November 2022 / 10:33 Uhr

Bevölkerung will die Afrikaner vom „Flüchtlingsschiff“ Ocean Viking nicht

Voll Freude berichtete der ORF gestern, Donnerstag, dass das Schiff „Ocean Viking“ im französischen Toulon „anlegen darf“. Das selbsternannte „Rettungsschiff“, das hunderte einwanderungswillige Fremde von der afrikanischen Küste abgeholt hat, werde morgen dort erwartet.

Rechte Regierung sagt nein, linke sagen ja

Die Aufnahme folgt der Ablehnung Italiens, das unter seiner neuen rechten Regierung die Anlandung der Afrikaner untersagte. Sofort sprangen Frankreich und die Bundesrepublik Deutschland ein und erklärten, die Asyl-Forderer aufnehmen zu wollen.

Frankreichs Innenminister beklagte dabei die italienische Entscheidung als „inakzeptable Haltung“. Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire verwies auf die „europäische Regel“, die vorschreibt, dass „Rettungsschiffe mit Geflüchteten und Migranten“ im nächstgelegenen Hafen anlegen müssten.

Retourkutsche für neue Regierung in Rom

Darmanin kündigte gleichzeitig quasi Rache an: Frankreich will jetzt die ursprünglich geplante Aufnahme von 3.500 afrikanischen und orientalischen Einwanderern, die sich derzeit in Italien befinden und in Europa verteilt werden sollen, vorerst einmal aussetzen.

Bevölkerung will keine Einwanderer

Le Figaro, eine der beiden großen französischen Tageszeitungen, fragte ihre Leser, ob sie wünschen, dass Frankreich die Afrikaner vom „Flüchtlingsschiff“ Ocean Viking aufnimmt. Die Antwort ist eindeutig: Vier von fünf Franzosen sagen nein. Aber wie viele von ihnen gehen wählen? Man muss aktiv werden, um seine Position zu vertreten.

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