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Ukraine-Botschafter Andrij Melnyk hat während seiner Tätigkeit in Deutschland kein Fettnäpfchen ausgelassen und es tatsächlich geschafft, Leute aus so ziemlich jeder politisch relevanten BRD-Partei zu beleidigen.

31. August 2022 / 18:25 Uhr

Nach diversen Deutschland-Beschimpfungen: Nur AfD will Ukraine-Botschafter loswerden

Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag hat einen Antrag gestellt, den Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, zur unerwünschten Person zu erklären. Darin heißt es, der Deutsche Bundestag solle den Ukraine-Botschafter „vor dem Hintergrund seiner zahlreichen Beleidigungen und Herabsetzungen gegenüber dem Volk, den Staatsorganen und Politikern seines Gastlandes zur Persona non grata“ erklären. Die AfD verlangt in dem Papier auch die „sofortige Abberufung“ Melnyks.
Politiker als „Arschloch“ beschimpft
Der ukrainische Botschafter war in der Vergangenheit immer wieder durch diplomatisch unkluge Wortmeldungen aufgefallen. So nannte er den SPD-Außenpolitiker Michael Roth ein „Arschloch“. Außerdem twitterte er gegen den ehemaligen Linken-Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi Folgendes: „Halten Sie lieber ihre linke Klappe @FabioDeMasi & all Ihre Kumpels. Es war und bleibt @dieLinke, die Kriegsverbrecher Putin und dieses grässliche aggressive Russland Jahrzehnte hofiert hat. Bis heute. Daher halten Sie lieber die Klappe.“
System-Parteien ignorieren Melnyks Ausrutscher
Außerdem warb er für das Asow-Bataillon und den in Israel alles andere als beliebten Stepan Andrijowytsch Bandera, der im Zweiten Weltkrieg auf der Seite der Deutschen Wehrmacht gegen Diktator Stalin gekämpft hatte. Die Webseite heise.de listete seine „Top Ten Attacken“ auf. Erschreckender als Melnyks Wortspenden ist jedoch die Tatsache, dass viele BRD-Politiker diese einfach so unwidersprochen hinnahmen. Bis auf die AfD, die nun einen Antrag gegen den Diplomaten stellte.

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