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Vorarlbergs Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) lebt ein altes Sprichwort: Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.

30. August 2022 / 19:37 Uhr

Modell „Fordert, was ihr kriegen könnt“: ÖVP-Vorarlberg will sich auch bedienen

In Krisenzeiten zeigt sich der wahre Charakter. Auch jener der Parteien.
Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr
Und die ÖVP steht nicht weit abseits von der Spekulanten-Partei SPÖ. Denn auch der ÖVP ist der Säckel der Steuerzahler längst nichts mehr wert. Hemmungslos vergreift sich die einstige Wirtschaftspartei, die einst wusste, wie schwer Geld zu verdienen ist, an den Steuergeldern.
Aktuell wütet Vorarlbergs Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP). Sie kritisiert zwar zu recht die Begehrlichkeiten von Wien Energie, jenem stadteigenen und damit SPÖ-nahen Energieunternehmen, das mutmaßlich Milliarden Euro verzockt hat, jetzt aber vom Steuerzahler „gerettet“ werden will. Aber statt allgemeine Bescheidenheit anzumahnen, fordert Schöbi-Fink einen Teil vom Kuchen!
Der Staat als Übervater – und wohin das führt
Konkret will sie Unterstützungsleistungen des Bundes (klingt nett, bedeutet aber Steuerzahlergeld) auch für Vorarlbergs Industrie und Gewerbe. Wenn nun der Geldhahn vom Bund aufgedreht wird, dann erwartet sie, dass davon auch etwas nach Vorarlberg fließt. Die Regierung in Wien solle ein Maßnahmenpaket für Klein- und Mittelbetriebe, aber auch für die großen „Industrie-Player“ schnüren.
Mittlerweile will offensichtlich jeder unter den Rettungsschirm des Staates, vom Bürger bis zum Industriebetrieb. Wie es aber ist, wenn alle am Rockzipfel des Staates hängen und dieser dann kraft seiner Macht alles bestimmt, konnte man im ehemaligen Ostblock sehen.

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