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Demonstration Corona

Nach ihren erfolgreichen Protesten gegen die verfehlte Corona-Politik gehen die Bürger nun gegen die „völlig sinnlosen Sanktionen“ auf die Straße.

27. August 2022 / 11:33 Uhr

Österreicher gehen gegen „völlig sinnlose Sanktionen“ auf die Straße

Die Mehrheit der Österreicher ist einer Umfrage zufolge für ein Ende der Sanktionen gegen Russland, weil sie wegen des Krieges in einer fremden, weit entfernten Region nicht frieren und hungern wollen. Deutlich gemacht wird ihre politische Haltung am 10. September, ab 14 Uhr, bei einer Großkundgebung auf dem Wiener Heldenplatz.
Politik gegen die Interessen der Bürger
In den vergangenen Monaten waren es die Kritiker der verfehlten Corona-Politik, die sich massenhaft zu Protesten in ganz Österreich versammelten und damit entscheidend mitgeholfen haben, dass die Impfpflicht wieder abgeschafft wurde. Aus Fehlern der vergangenen Tage scheint die schwarz-grüne Regierung aber nichts gelernt zu haben – sie macht nach Meinung vieler Bürger weiter Politik gegen die Interessen des Volkes.
Forderung nach Ende der Sanktionen
Dagegen wehren sich die Bürger mit einer Demonstration. Nach der Veranstaltung um 14 Uhr auf dem Heldenplatz werden die Teilnehmer die Ringstraße entlang marschieren. Diesmal steht nicht die Corona-Politik im Vordergrund, sondern die „völlig sinnlosen Sanktionen“ gegen Russland, die nur der eigenen Bevölkerung schaden. Der Veranstalter der Protestkundgebung, der Verein „Fairdenken“, fordert ein Ende dieser Sanktionen und einen Preisdeckel für Grundnahrungsmittel.
„Wutwinter der Rechtsextremen“ wegen Teuerung
Wie berichtet, hat der Standard bereits im Vorfeld der Kundgebung versucht, solche Demonstrationen – wie schon bei Corona – ins böse Eck zu stellen. Und welches eignet sich dafür am besten? Natürlich das sogenannte rechtsextreme Eck. Am 6. August schrieb das rosarote Blatt unter dem Titel „Rechtsextreme Netzwerke planen Wutwinter wegen Teuerung“, dass Rechtsextreme die multiplen Krisen nutzen würden, um die Stimmung im Land aufzuheizen. Nach Corona habe die heterogene Protestbewegung ein neues Thema gefunden: die Teuerung.
Ist der ÖGB für den Standard „rechtsextrem“?
Offenbar darf nach Geheiß des Standards nur jemand zu Demos auf die Straße, der für das von den Mächtigen Gewünschte demonstriert, ihrem linken Weltbild entspricht und zumindest ihr Klientel, die Grünen, Roten und Neos, nicht anpatzt. Doch siehe da: Wer geht am 17. September auf die Straße, um gegen die Teuerung zu demonstrieren? Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB), der mit diesem Slogan für seine Veranstaltung wirbt:

Wir gehen auf die Straße! Demo gegen die Kostenexplosion!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob auch der ÖGB für den Standard „rechtsextrem“ ist. Bisher fielen die Genossen ja nur wegen ihrer Kontakte zur Antifa auf.

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