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Die Dortmunder Nordstadt (Bild: Nordmarkt) ist nicht zuletzt durch massiven Migranten-Zuzug zur Problemzone verkommen. Der jüngste Zwischenfall mit dem getöteten Senegalesen ist nur einer von vielen.

13. August 2022 / 08:15 Uhr

Aggressiver Messermigrant in Dortmund erschossen: Linke orten wieder einmal „Rassismus“

Nach einem tödlichen Polizeieinsatz am 8. August in Dortmund, bei dem ein jugendlicher Messerangreifer aus dem Senegal erschossen worden war, haben linke Politiker schwere Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte erhoben. Sie werfen den beteiligten Polizisten unverhältnismäßige Gewaltanwendung und Vorbehalte gegen Schwarze vor. Während einer Demonstration am Tatort untermauerten zweihundert bis dreihundert Teilnehmer die Kritik an der Polizei.
Die Spatzen pfiffen es von den Dächern
Am Montag waren Polizisten zu einer Jugendhilfeeinrichtung in der Dortmunder Nordstadt gerufen worden. Einem Betreuer war aufgefallen, dass sich ein 16 Jahre alter Jugendlicher, der sich erst seit Kurzem in der Einrichtung aufhielt, mit einem Messer bewaffnet hatte. Auch soll Mohammed D. bereits psychisch auffällig gewesen sein. Die alarmierten Polizisten versuchten zunächst, den Senegalesen zu beruhigen.
Als die Situation eskalierte, versuchten die elf Polizisten vergeblich, den Jugendlichen mit Pfefferspray und Elektroschockern außer Gefecht zu setzen. Als dieser mit dem Messer in der Hand auf die Polizeibeamten zurannte, gab einer sechs Schüsse aus einer Maschinenpistole ab, von denen fünf den Angreifer in Kiefer, Bauch und Unterarm trafen. Er verstarb wenig später im Krankenhaus. Kurz nach Bekanntwerden der Tat warnten im Netz zahlreiche Kommentatoren davor, dass die linken Blockparteien den Fall für sich instrumentalisieren und der Polizei „Rassismus“ vorwerfen würden.
Die Prophezeiung erfüllte sich
Und so kam es auch. „Der Fall wirft zurecht viele Fragen auf“, behaupteten die Dortmunder SPD-Landtagsabgeordneten Anja Butsckau, Nadja Lüders, Volkan Baran und Ralf Stoltze in einer gemeinsamen Erklärung. „Gab es angesichts der großen numerischen Überlegenheit tatsächlich keine andere und mildere Möglichkeit, die Gefahr für das eigene Leben abzuwenden?“ Im Tagesspiegel stand dazu in der Kommentarspalte die passende Antwort:
Der Jugendliche hatte laut anderen Medien ein Messer mit einer 15 bis 20 cm langen Klinge in der Hand (…) wenn sie in der Situation der angegriffenen Polizisten gewesen wären wirklich darauf ankommen lassen? Das würde mich sehr interessieren.
Die Sprecherin des Grünen-Kreisverbandes, Heide Brenner, sowie die Grünen-Ratsfraktionsmitglieder Ingrid Reuter und Ulrich Langhorst zeigten sich hingegen über den Tod von Mohammed D. „zutiefst schockiert und fassungslos“. „Wir trauern mit allen, die ihm nahestanden und diese Schreckenstat miterleben mussten.“ Davon, dass diese Leute auch einmal um die zahlreichen einheimischen Opfer ihrer eigenen „Multikulti“-Politik getrauert hätten, ist hingegen nichts bekannt.
Politiker beschuldigen Polizei
Die grüne Bezirksbürgermeisterin von Dortmund Innenstadt-Nord, Hannah Rosenbaum, kritisierte die Ausrüstung der Beamten. „Wir haben in den letzten Jahren eine zunehmende Aufrüstung der Polizei in der Nordstadt erlebt“, heißt es in einer Stellungnahme. „Diverse Vorfälle und Rassismus-Vorwürfe in der Vergangenheit“ hätten angeblich bei „bei vielen Bürgern mit Zuwanderungsgeschichte“ zu Vertrauensverlusten geführt. Dabei vergaß die Grüne wohl, zu erwähnen, dass es die Politiker der etablierten Parteien sind, die entscheiden, wer die Polizei anführt und wie sie ausgerüstet wird. Aber auch hier bewiesen die Bürger einmal mehr einen besseren Riecher als die Politiker. Zwei Kommentatoren schrieben zu dem Fall auf youtube:

Ich sehe keinen Fehler bei diesem Einsatz. Aber es gibt genug Menschen, die denken, das ein Polizistenleben nicht so viel wert sei wie das eines Gefährders. Schlimm.
Dass im besten NRW aller Zeiten überhaupt mit einer automatischen Waffe operiert werden muss, sagt mehr über die Zustände als über die Polizei aus. Auf dem Dorf in BaWü, Sachsen oder Bayern ist das nicht erforderlich. Woran das wohl liegt…

Mit anderen Worten: Wenn die Politiker die multikulturelle Hölle nicht geschaffen hätten, müssten Polizisten in ihr nicht schwerbewaffnet um ihr Leben kämpfen. Aber von den etablierten Parteien ist keine Einsicht zu erwarten. So meinte der Dortmunder Grünen-Abgeordnete Michael Röls: „Ich bin tief erschüttert über den Tod des Jugendlichen am vergangenen Montag. Es ist unfassbar tragisch, dass ein junger Mensch, der nach Deutschland geflüchtet ist, bei einem Polizeieinsatz verstirbt.“ Auch er mache sich „große Sorgen, dass dieser Einsatz zu einem weiteren Vertrauensverlust bei Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe oder mit Migrationshintergrund führen kann“.
Parteiergreifung für Selbstmörder und Werbung für BLM
Der Linkspartei-Kommunalpolitiker Luigi Pantisano unterstellte auf dem Nachrichtendienst „Twitter“ den Polizisten Rassismus: „Ganze elf Polizisten waren gestern in Dortmund ‚unfähig‘ einem 16jährigen schwarzen Jungen ein Messer abzunehmen. Sie haben sich angeblich so sehr bedroht gefühlt, dass sie ihn mit fünf Schüssen aus einem Maschinengewehr getötet haben. Das nennt sich Rassismus!“ Seinen Kommentar versah er noch mit einem Werbe-Link: „#BlackLivesMatter“
Später korrigierte sich Pantisano, als er von anderen darauf hingewiesen wurde, dass es sich bei der eingesetzten Schusswaffe lediglich um eine Maschinenpistole gehandelt habe, legte aber noch einmal in holprigem Deutsch nach: „Die vielen Kommentare aus der rechten Twitterbubble sind der beste Beweis dafür, dass mein Vorwurf stimmt. Wenn ein 16jähriger Schwarzer Junge mit einem Messer von elf Polizisten nicht anders als getötet zu werden gestoppt werden kann, ist das Rassismus.“
Vermutlich gilt bei ihm auch so ein Kommentar wie der aus dem Tagesspiegel als „rechts“, wo darauf hingewiesen wurde, dass der getötete Schwarze ja sogar Selbstmord begehen wollte, bevor er auf die Beamten losging:

Das nennt man dann ’suizid by cop‘. Wer nicht den scheinbaren Mut aufbringt, sich selbst umzubringen, provoziert dann die Polizei derartig, dass den Beamten gar keine andere Wahl mehr bleibt als zu schiessen. Damit wird nicht nur der eigene Tod verursacht, sondern auch Dritte werden noch in diese Verstrickungen verwickelt.

Rasch das Thema gewechselt
Aber auf derartige Fakten geht jemand wie Pantisano natürlich nicht ein. Stattdessen sprang er zum nächsten Thema: der 365-Euro-Netzkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in Stuttgart. Gewiss ein diskutables Thema, aber wohl kaum wichtiger als die zunehmende Gewalttätigkeit auf Deutschlands Straßen.
Von allen politischen Parteien nannte lediglich die örtliche AfD das Kind beim Namen. Auf der Facebook-Seite der Dortmunder AfD erklärte Matthias Helferich zu dem Fall, die Polizei musste „einen 16-jährigen Senegalesen in meinem Wahlkreis, der Dortmunder Nordstadt, erschießen: Er trug ein Messer bei sich. Messerattacken gehören zum traurigen Alltag in NRW. Einheimische und Migranten leiden gleichermaßen unter den Tätern, die nicht selten einen Migrationshintergrund haben. Innenministerin Faeser ist herzlich eingeladen – hier ist sicherlich nicht der Rechtsextremismus die größte Bedrohung.“

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