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Ein Roboter kann viele Aufgabe übernehmen, die normalerweise von Menschen erfüllt würden.

8. August 2022 / 10:33 Uhr

Wie Roboter unsere Zukunft verändern

Wer an einen Roboter denkt, hat in der Regel zunächst C3PO oder R2D2 aus den Star-Wars-Filmen vor Augen. Während Roboter durchaus hilfreich sind in manchen Lebensbereichen, scheinen sie in anderen Lebensbereichen für und Menschen eine Grenze zu überschreiten. Die als schlauesten bekannten Köpfe unserer Zeit haben bereits vor Robotern und insbesondere AI gewarnt. Dazu gehören insbesondere Stephen Hawking und Elon Musk.
Was gilt eigentlich als Roboter?
Der Bereich der Robotik gehört eigentlich um Ingenieurwesen, der sich mit den Konzepten für Roboter, deren Verwendung, ihr Design und selbstverständlich auch ihrem Bau befasst. Bei einem Roboter handelt es sich somit mehr um eine Maschine, die selbstständig aktiv sein kann und diverse Aufgaben von einem Menschen übernimmt. Streng genommen würde dazu sogar die elektrische Zahnbürste zählen. Das Zähneputzen kann im Prinzip jeder Mensch selbst. Sobald es ein Roboter übernimmt, kann das Resultat besser ausfallen und der Mensch muss sich nicht mehr mit Zahnputztechniken herumschlagen.
Daran sieht man bereits, dass Roboter nicht zwangsweise wie ein Mensch aussehen müssen, obschon es durchaus Modelle gibt, die sich in diese Richtung entwickeln. Ein Roboter, der wie ein Mensch aussieht, wird allgemein als Android bezeichnet und erinnert an Data aus Star Trek. Entwickler kreieren Roboter mit menschlichem Aussehen vornehmlich nur, damit sich andere Menschen um sie herum wohler fühlen.
Die Vielfalt der Roboter
Ein Roboter kann jede erdenkliche Aufgabe übernehmen, die normalerweise von Mensch erfüllen würden. Folglich kommt er unter anderem als kollaborativer Roboter in verschiedensten Bereichen zum Einsatz:

  • Gesundheitswesen: Roboter unterstützen bereits Operationen und können Menschen helfen, die Gliedmaßen verloren haben. Selbst das Augenlicht kann mithilfe der Robotik wiedererlangt werden. Insbesondere für behinderte Menschen kann die Entwicklung der Roboter ein Segen sein. Sie können nach einem Unfall oder aufgrund einer angeborenen Behinderung wieder auf zwei Beinen laufen oder beide Hände verwenden.
  • Militär: Auch im Militär finden Roboter bereits ihre Anwendungen, wie beispielsweise als Minensucher oder zum Löschen eines Feuers an Bord eines Schiffes. Da dies zwei Situationen sind, in denen ein Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden könnte, sind Roboter hier durchaus sinnvoll.
  • Herstellende Industrie: In der herstellenden Industrie fanden Roboter ihre erste Anwendung. Sie übernehmen heute zahlreiche Arbeiten am Fließband, Zuschneiden von Stahl, Lackierarbeiten und vieles mehr. Sehr hilfreich sind sie in Bereichen, in denen schweres Gewicht gehoben werden muss.
  • Logistik: Auch hier kommen Roboter hervorragend zum Einsatz, was auch auf schwere Artikel zutrifft. Roboter können ein Warenlager rund um die Uhr betreuen und helfen, dass Waren pünktlich geliefert werden.
  • Im Haus: Zu Hause kommen Roboter immer mehr als Saug- und Wischroboter zum Einsatz. Die neueste Stufe ist der Rasenmäher als Roboter. In Form von KI hingegen findet diese Technologie in Smart Homes ihren Einsatz. Die Temperaturregelung der Heizung wird automatisch oder vom Smartphone aus kontrolliert, genau wie das Herunterlassen von Rollläden oder Anschalten von Lichtern.
  • Transport: Bis 2030 soll es mehr selbstfahrende Fahrzeuge geben.

Die Kehrseite der Medaille
Die vermehrte Verwendung von Robotern in der Industrie wird auch als Automatisierung bezeichnet. Als sich die Automatisierung immer weiter ausdehnte, wurde schnell klar, dass die Arbeitsplätze von tausenden von Menschen auf dem Spiel standen. Befürworter der Automatisierung argumentieren stets, Roboter würden keinerlei Arbeitsstellen wegnehmen, sondern eher neue Arbeitsplätze schaffen.
Dies mag in gewisser Weise korrekt sein, wenn man bedenkt, wie viele Facharbeiter sich um die Wartung und Instandhaltung der Roboter kümmern muss. Einige Arbeiten können jedoch nicht von Robotern übernommen werden. Dies betrifft vornehmlich Handwerksberufe, die sich bereits seit Jahren über mangelnden Nachwuchs beklagen. Handwerker verschiedenster Bereiche werden wiederum gebraucht, um Robotern die passende Infrastruktur bieten zu können. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es einige Berufe innerhalb der nächsten Jahre einfach nicht mehr geben wird.
Interessant wird es werden, wenn es um die Berufe in der Produktion geht. Jeder einzelne menschliche Arbeiter kann bereits durch einen Roboter ersetzt werden. Stephen Hawking überlegte vor seinem Verscheiden bereits, wie sich eine solche Zukunft gestalten würde. Ihm zufolge gab es zwei Möglichkeiten. Entweder würden alle Waren aus der Produktion gleichmäßig verteilt, sodass jeder ein luxuriöses Leben führen könnte. Alternativ verarmen die meisten Menschen, wenn sich die Besitzer der Roboter erfolgreich gegen eine Wohlstandsverteilung aussprechen. Er ahnte bereits, es würde in diese Richtung gehen.
Roboter übernehmen unser Leben
Die größte Sorge, die auch nicht ganz ungerechtfertigt ist, zeigt sich in der Besorgnis, dass Roboter unser Leben übernehmen. In unserer modernen Zeit wird bereits viel von Robotern und KI übernommen. Der Trend geht immer mehr zum digitalen Leben, das nur durch Roboter und KI gestützt werden kann. Aus jeder Wohnung wird ein Smart Home, der Kontakt mit einem Arzt findet nur noch über eine App statt. In China soll zukünftig eine KI als Richter fungieren und in Singapur kamen bereits hundeartiger Roboter auf vier Beinen während der Lockdowns zum Einsatz. Sie sollten kontrollieren, ob sich die Bevölkerung an Ausgangssperren und Mindestabstände hält. Eines fehlt den Robotern jedoch, was auch Data in Star Trek verzweifelt erlangen wollte: Empathie. Sollte es zu einem Stromausfall kommen, nützen auch die Roboter nichts mehr. Dann ist nur noch menschliches Handeln gefragt.

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