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„Göttliche Strafe“ oder apokalyptische Warnung? Die tödlichen Blitze vor dem Weißen Haus kommen der Klimabewegung wie gerufen.

6. August 2022 / 10:05 Uhr

ORF in Klima-Panik: Blitzeinschlag als „göttliche Warnung“ vor dem Klimawandel?

Heute, Samstag – Sommerloch, beschäftigt sich der ORF mit dem Blitzeinschlag nahe des Weißen Hauses, dem Machtzentrum in den USA. Dabei findet sich der Beitrag „Tödlicher Blitzeinschlag in Washington als Klimawarnung“ auf orf.at in der Rubrik „Umwelt & Klima“. Doch gehört er nicht eher in die Rubrik „Religion“?
Religiöse Mechanismen
Denn was ist es anderes, was der Titel des Beitrags suggeriert? Eine „göttliche Strafe“, eine apokalyptische Warnung – vergleichbar mit den Mechanismen von Religionen. Denn gestern, Freitag, tötete ein Blitz auf dem Lafayette Platz in Washington drei Menschen und verletzte einen weiteren schwer.
Und im Beitrag geht es entsprechend weiter: US-amerikanische Wissenschaftler hätten gewarnt, dass die Klimakrise die Anzahl an Blitzeinschlägen weltweit erhöhe. Die feuchtheißen Bedingungen in Washington seien wie geschaffen gewesen. Nicht fehlen durfte auch der Hinweis auf eine Studie aus dem Jahr 2014, wonach jeder Grad Erderwärmung einen zwölfprozentigen Anstieg an Blitzeinschlägen zur Folge hätte.
Anstieg der Blitzeinschläge

Und leicht findet man Berichte, die dies bestätigen wollen. So etwa der Jahresbericht über Blitze aus dem Jahr 2021. Dort hielt die Weltorganisation für Meteorologie fest, dass Blitze eine wesentliche Klimavariable seien. Das Verständnis, wo und wie häufig sie auftreten, könne Aufschluss über den Klimawandel geben.
Denn laut einer Studie kam es zwischen 2010 und 2020 in der Arktis zu einem Anstieg der Blitzeinschläge – und gleichzeitig zu globalen Temperaturanomalien. Die Sache schien klar.
Kosmische Strahlung als Ursache
Zumindest für die quasireligiösen Klimaretter. Denn andere Wissenschaftler sehen die Ursache des beobachteten Anstiegs der Blitze in der Zunahme kosmischer Strahlung (als Folge der Abnahme der Sonnenaktivität). Trifft die kosmische Strahlung auf die Erdatmosphäre, regnet ein Schwall sekundärer Teilchen und Photonen auf die Erdoberfläche und erzeugt in weiterer Folge die vermehrten Blitze.
Doch das passt nicht in die Klima-Religion. Und deshalb berichtet der ORF auch nicht darüber.

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