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Michael Brunner

Nächster Fauxpas von MFG-Präsidentschaftskandidat Michael Brunner, der jetzt für die Legalisierung der Droge Cannabis eintritt.

19. Juli 2022 / 20:22 Uhr

Präsidentschaftskandidaten außer Kontrolle: Cannabis-Freigabe und Ungeborene nur „Zellhaufen“

MFG-Parteiobmann und Bundespräsidentschaft-Kandidat Michael Brunner sorgt offenbar täglich für ein Hoppala: Gestern, Montag, gab er auf seiner Webseite bekannt, bei keiner politischen Partei zu sein, obwohl er nach wie vor Parteiobmann der MFG (Menschen Freiheit Grundrechte) ist, heute, Dienstag, tritt er in einer Aussendung für die Legalisierung von Cannabis ein.
Cannabis im Vergleich zu anderen Drogen relativ harmlos
Wörtlich meinte Brunner in seiner Aussendung zur Legalisierung dieser Droge:

Wenn eine Substanz wie Cannabis medizinisch unbedenklich ist, dann muss diese auch legal angeboten und konsumiert werden können. Die medizinischen Daten müssen endlich zur Kenntnis genommen werden, dass Cannabis im Vergleich zu anderen „legalen Drogen“ wie zum Beispiel Alkohol oder Nikotin relativ harmlos ist.

MFG-Kandidat trifft Nerv der Bürger (Achtung Satire)
Jetzt über die Freigabe von Cannabis zu reden, trifft sicher den Nerv der Österreicher (Achtung Satire). Offenbar muss sich Brunner, nachdem das Impfpflicht-Gesetz wieder abgeschafft wurde, andere Themenbereiche suchen, mit denen er bei den Menschen zu punkten glaubt. Ob das mit der Forderung nach Legalisierung von Drogen gelingt, ist zu bezweifeln. Den Menschen wächst vielmehr die Teuerung über den Kopf und sie ärgern sich, dass die Regierung dem Treiben scheinbar machtlos zuschaut.
Bierpartei-Chef als Alternative für Grün-Wähler
Im Übrigen würden die Wähler nicht Rechtsanwalt Brunner das Drogen-Thema zuordnen, sondern vielmehr einem seiner Mitbewerber um das höchste Amt im Staat, dem Simmeringer Bezirksrat Dominik Wlazny von der Bierpartei, besser unter seinem Künstlernamen Marco Pogo bekannt. Politisch hat Wlazny noch nicht viel weitergebracht. Spricht man mit seinen Bezirksrats-Kollegen im elften Wiener Gemeindebezirk, bekommt man zu hören, dass der Bierpartei-Chef durch Zuspätkommen und mit unzulässigen Anträgen in der Bezirksvertretung glänzt. Für Grün-Wähler ein ausgezeichneter Alternativ-Kandidat zu Alexander Van der Bellen (Achtung wieder Satire).
Für Grosz sind Ungeborene nur ein „Zellhaufen“
Auffallen ist alles, scheint die Devise der „Spaßkandidaten“ zu sein, zu denen seit kurzem wohl auch Gerald Grosz zu zählen ist. Denn dieser empfahl sich bei einem seiner oe24-Auftritte mit einer geschmacklosen Bemerkung im Zuge der Abtreibungs-Diskussion fürs Präsidiale (Achtung wieder Satire). Grosz bezeichnete Ungeborene in der 15. Woche ernsthaft als „Zellhaufen“. Hier das Video dazu:


 

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