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Der Zugang zu Büchern ist in Wien sogar schlechter als in Vilnius, Riga oder Belgrad

27. Mai 2022 / 11:36 Uhr

Zugang zu Büchern in Wien schwieriger als in Jerewan, Minsk oder Chisinau

Wien liegt, was den Zugang zu öffentlichen Bibliotheken betrifft, in einem Europa-Vergleich nur an 30. Stelle. Besser als Wien schneidet in dieser Studie eines Analyse-Teams von picodi.com sogar die armenische Hauptstadt Jerewan ab.
Wien nur an 30. Stelle
Von den 39 europäischen Städten, die in diese Untersuchung einbezogen wurden, hat Brüssel den einfachsten Zugang zu öffentlichen Bibliotheken. Es gibt eine Bibliothek pro 10.000 Einwohner.
In dieser Rangordnung steht Wien an 30. Stelle: Pro 10.000 Wiener gibt es deutlich weniger als eine Bibliothek, nämlich 0,21. Die Gesamtzahl der öffentlichen Bibliotheken liegt bei 41, während Wien nach den neuesten Zahlen der Bundesanstalt Statistik Österreich 1.931.830 Einwohner hat.
In die Studie wurden städtische, regionale und nationale öffentliche Bibliotheken einbezogen, die sich innerhalb der Verwaltungsgrenzen der einzelnen Städte befinden. Universitäts-, Privat- und Spezialbibliotheken wurden ausgeschlossen.

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