Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Seit Elon Musk bekannt gab, dass er den Kurznachrichtendienst „Twitter“ kaufen will, geht es rund in der Medienbranche.

17. April 2022 / 18:06 Uhr

Mainstream ist empört, weil Elon Musk „Twitter“ kaufen will – und entlarvt sich dabei selbst

Der soziale Kurznachrichtendienst Twitter könnte schon bald Tesla-Chef Elon Musk ganz gehören. Mit 73,5 Millionen Aktien des Unternehmens hält er aktuell einen Anteil von 9,2 Prozent am Unternehmen. Jetzt plant er, alle weiteren Aktien um wahrscheinlich 41,4 Milliarden US-Dollar zu kaufen.
Twitter kein Hort der freien Rede
Worum es ihm dabei geht, sagte er in einem Interview am Donnerstag:

Eine öffentliche Plattform, der man maximal vertrauen kann und die alle einbezieht, ist für die Zukunft der Zivilisation extrem wichtig.

Zuvor hatte er auf Twitter festgestellt, dass „die freie Rede essenziell für eine funktionierende Demokratie“ sei, und seine Follower gefragt, ob dies bei Twitter umgesetzt sei? 70 Prozent antworteten mit nein.
Wirtschaftliche Aspekte „egal“
Musk zeigte sich in Corona-Zeiten ausgesprochen freiheitsliebend. Daher will er auch den Quellcode des Dienstes auf der Entwickler-Plattform GitHub im Internet veröffentlichen, damit jeder Einblick erhalten und Kritik üben kann.
Die wirtschaftlichen Aspekte seien ihm dabei „völlig egal“. Musks Vermögen wird auf mehr als 300 Milliarden Dollar geschätzt – das entspricht dem doppelten Bruttoinlandsprodukt von Ungarn. Glückt die Anschaffung, will er das Unternehmen von der Börse nehmen.
Feind der linken Welterklärer
Doch Musk hat nicht mit dem Mainstream gerechnet. So stößt seine Übernahmeankündigung zuallererst bei Twitter auf Widerstand. Chef Parag Agrawal soll dazu gemeint haben, dass der Kurznachrichtendienst sich nicht „als Geisel halten“ lasse. Auch der Verwaltungsrat will sich gegen den Übernahmeversuch wehren, indem er die Rechte der derzeitigen Anteilseigner stärkt.
Doch auch die Mainstream-Medien wettern gegen die Übernahme – und entlarven sich dabei selbst:

Elon Musk versucht zu kontrollieren, was die Menschen denken. Das ist unser Job.

Es geht also um die Deutungshoheit. Mit Musk will jemand „mitspielen“, der nicht unter der Kontrolle der bisherigen Meinungsmacher, die allesamt einen linken und Oligarchen freundlichen Erziehungsjournalismus betreiben, steht. Das genügt, um beim Establishment in Ungnade zu fallen.

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