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Karl Lauterbach pflegt nicht nur, bei Fernseh-Talkshows Werbung für sich zu machen. Er verwendet dafür mehr Steuergeld denn je.

27. März 2022 / 08:42 Uhr

Wohlwollende Berichterstattung: So viel zahlten Spahn und Lauterbach den Mainstream-Medien

Seit zwei Jahren werden die Bürger täglich mit Corona zugeschüttet. Zeitweise gab es kein anderes Thema. Und immer fiel auf: Berichtet wurde, was die Regierung wünschte. Kritischer Journalismus? Fehlanzeige. Warum? Weil die Mainstream-Medien Geld, sehr viel Geld dafür bekommen haben.
Steuergeldfüllhorn trotz Wirtschaftskrise
So gab das Bundesgesundheitsministerium, zunächst unter CDU-Politiker Jens Spahn, dann unter Karl Lauterbach (SPD), allein im vergangenen Jahr 144,6 Millionen Euro für Werbekampagnen für ihre Corona-Politik aus – wohlbemerkt Steuergeld in einer Zeit des seit dem letzten Krieg nie dagewesenen wirtschaftlichen Niedergangs.
Im Corona-Jahr eins waren es – dagegen harmlos wirkende – 47,5 Millionen Euro. Der Unterschied: 2021 wurde die Corona-Impfung beworben.
Kein Ende in Sicht
Für 2022 sind trotz Energiekrise und galoppierender Inflation vorläufig 60 Millionen Euro eingeplant, also mehr als im ersten Corona-Jahr.
Zusammen sind das von 2020 bis 2022 satte 252,1 Millionen Euro.
Der Vergleich zeigt den Wahnsinn
Zum Vergleich gab die gesamte Bundesregierung, also alle Ministerien und nicht nur das Gesundheitsministerium allein, in den Jahren 2015 bis 2019 (fünf Jahre) durchschnittlich rund 58 Millionen Euro pro Jahr für (an sich schon fragwürdige) Werbung aus.
Das bedeutet, dass allein das Bundesgesundheitsministerium im Jahr 2021 zweieinhalb Mal so viel Geld für Kampagnen ausgegeben hat wie die gesamte Bundesregierung in Vor-Corona-Zeiten in fünf Jahren.
Die Angefütterten
Über den Geldsegen konnten sich besonders die Tageszeitungen freuen: Satte 64,2 Millionen Euro waren es für Printanzeigen allein im Jahr 2021. Weiters gingen 45,9 Millionen Euro für „Maßnahmen im öffentlichen Raum (z.  B. Plakate, CLP, digitale Screens)”, TV-Spots (15,8 Millionen Euro), Radio-Spots (12,2 Millionen Euro), digitale Medien wie Webbanner (2,9 Millionen Euro) und soziale Medien wie Facebook; Twitter u. andere (3,6 Millionen Euro) drauf.
Kein Wunder, dass die Berichterstattung ist, wie sie ist: regierungshörig.

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