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Die Industrie hat keinen hohen Stellenwert mehr in der Politik. Deshalb werden die Arbeitsplätze dort immer weniger.

18. Dezember 2021 / 11:53 Uhr

Wieder 1.300 Arbeitsplätze weg: Talfahrt bei Industriearbeitsplätzen hält an

Es ist der falschen Corona-Politik und der Industriefeindlichkeit der herrschenden Klasse geschuldet, dass Deutschland immer mehr Arbeitsplätze aus dem Sektor der Wertschöpfung verliert. Laut Statistik sank die Zahl der Beschäftigten im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 30.000, im Vergleich zum Vor-Corona-Oktober sogar um 195.000.
Jeder 13. Arbeitsplatz weg
Jetzt streicht der französische Bahntechnik-Konzern Alstom Stellen. In den nächsten drei Jahren kürzt er jeden 13. Arbeitsplatz. 1.300 Arbeitnehmer müssen gehen und zwar vor allem an den Standorten in Henningsdorf bei Berlin und Görlitz in Sachsen.
Verlagerung ins Ausland
Zurückgefahren wird die Produktion von Zügen – sie werden künftig im Ausland hergestellt. Dafür sollen 600 bis 700 neue Stellen vor allem in der Signaltechnik und im Softwarebereich entstehen. Profitieren werden davon die Standorte in Mannheim, Berlin und Braunschweig.

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