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Dagmar Belakowitsch / Jeannée-Kommentar

FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch bei ihrer Rede auf der Corona-Demo in Wien – und daneben der Kommentar des Krone-Postlers Michael Jeannée.

7. Dezember 2021 / 19:41 Uhr

Vom Society-Reporter zum „Postler“: Belakowitsch rechnet mit Jeannée ab

Der Krone-„Postler“ Michael Jeannée hat spät, aber doch auf eine Aussage der FPÖ-Nationalratsabgeordneten Dagmar Belakowitsch bei der Corona-Demonstration am 4. Dezember in Wien voll höhnischer Verachtung reagiert. Belakowitsch, auch nicht auf den Mund gefallen, wehrte sich ebenbürtig.
Auch Geimpfte auf den Intensivstationen
Sinngemäß wollte Belakowitsch bei ihrer Demo-Rede ausdrücken, dass nicht nur Ungeimpfte die Intensivstationen in den Krankenhäusern füllen, sondern – im großen Ausmaß – auch Geimpfte. Sie sagte zudem, dass viele Geimpfte aufgrund eines Impfschadens behandelt werden müssten.
Jeannée: „Dr. vor Familiennamen kriminell“
Dem Impfpflicht-Befürworter, der Ungeimpfte gerne wie Kriminelle von der Polizei vorführen lassen möchte, stieß das natürlich sauer auf, weshalb Michael Jeannée seinen „Sprechdurchfall“ gleich in seiner üblichen uncharmanten Art begann:

Frau Dr. Belakowitsch, das „Dr.“ vor Ihrem Familiennamen macht meiner Meinung nach die Causa kriminell.

Und zum Schluss gehen mit dem „Postler“ offenbar alle Pferde durch – er schreibt:

Das ist eine kriminelle und verbrecherische Lüge (die Aussage von Belakowitsch, Anm.), die die Menschen verzweifeln lässt und ihre Angst vor der Impfung schürt. Eine Lüge, die möglicherweise Tote fordert.

„Sinnbild für Opportunismus und Regierungspropaganda“
Auf „Telegram“ antwortete Dagmar Belakowitsch Jeannée auf einem dem Krone-„Postler“ angemessenen Niveau. Sie schrieb:

Herr Jeannée!
Ich erspare mir die Anrede „sehr geehrter Herr“ Jeannée, denn diese Floskel wäre gelogen.
Sie waren einmal ein „Society-Reporter“, einer, der mit den Schönen und Reichen auf Du und Du war. Und dann sind Sie zum „Postler“ geworden. Zum Briefe-Schreiber der Krone. Einstmals eine Zeitung für das Volk, für die Einfachen, für die Hackler. Das hat die Krone unter Hans Dichand unterschieden von anderen Blättern. Die Krone war „des Volkes Stimme“ – und heute? Heute schreiben Sie gegen Ihre eigenen Leser an. Heute sind Sie, Herr Jeannée und die Krone das Sinnbild für Opportunismus und Regierungspropaganda.
Vorbei sind die Zeiten eines „Staberl“ oder eines Ingomar Pust. Heute rülpst ein ehemaliger Society-Reporter mal so oder mal so irgendwelche Buchstaben in die Zeitung. Und die Krone verliert an Lesern, verliert an Reichweite. Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag. Das hat einen Grund. Denken Sie mal nach, vielleicht fällt er Ihnen ein!
Dr. Dagmar Belakowitsch

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