Giuseppe Conte

Linke ist gescheitert: Italiens linksliberaler Premier Guiseppe Conte flüchtet sich in einen Regierungsrücktritt.

26. Jänner 2021 / 08:44 Uhr

Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte tritt zurück

Jetzt scheint es wieder einmal so weit zu sein. Ein italienischer Regierungschef tritt wegen anhaltender Erfolglosigkeit zurück, um weiter zu regieren. Der linksliberale Ministerpräsident Guiseppe Conte möchte am 26. Jänner 2021 zurücktreten, um sich abseits seiner bisherigen Linksregierung aus Sozialdemokraten, Fünf-Sterne-Bewegung und Matteo Renzis Linkspartei Italia Viva neue Mehrheiten zu suchen.

Conte möchte erneut Regierung bilden

Conte hofft, von Staatspräsident Sergio Mattarella nach seinem Rücktritt neuerlich mit der Regierungsbildung betraut zu werden. Conte strebt eine Neuauflage einer neuen Koalitionsregierung unter seiner Führung an. Wieder mit dabei sollen auf alle Fälle die Sozialdemokraten und die Fünf-Sterne-Bewegung sein. Anstatt der Linkspartei Italia Via könnte eine zentristische Splittergruppe aus dem Lager der Christdemokraten in die Regierung treten.


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Lega-Chef Matteo Salvini möchte Neuwahlen

Der Führer der rechten Opposition, Lega-Parteichef Matteo Salvini, strebt in der aktuellen Regierungskrise Neuwahlen für Italien an. Ein solcher Wahlgang könnte dazu führen, dass die rechten Parteien in Italien neuen Aufwind bekämen. Der bisher regierenden Fünf-Sterne-Bewegung, aber auch den Sozialdemokraten, werden hingegen herbe Verluste vorausgesagt.

Einen neuerlichen Aufstieg im politischen System Italiens könnten Neuwahlen aber auch für die Linkspartei Italia Via unter Ex-Ministerpräsident und Ex-Sozialdemokrat Matteo Renzi bedeuten. Renzi strebt seit seinem Austritt bei den Sozialdemokraten eine neuerliche führende Rolle in den Reihen einer vereinigten Linken in Italien an.


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