Achtung: Kritik am Verhalten von Zuwanderern, die Sie bedrohen, kann zum Verlust ihres Arbeitsplatzes führen! Diese Erfahrung musste am Wochenende der beliebte Wettermoderator des Senders RTL Belgien, Luc Trullemans, machen.
Die belgische Polizei leitete nun einen "Aktion Scharf" gegen den salafistischen Untergrund ein. Bei einer großangelegten Anti-Terror-Razzia wurden sechs mutmaßliche Salafisten festgenommen. Sie gehören zur radikalislamischen Gruppe Sharia4Belgium. Diese sucht seit eineinhalb Jahren in Brüssel und anderen belgischen Metropolen Rekruten für den bewaffneten Kampf in Syrien.
Das belgische Höchstgericht hält am Gesetz über das Burkaverbot fest. In einem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs in Brüssel wurde das Verbot der Burka und anderer „gesichtsverhüllender Kleidung“ bestätigt. Damit sind linke NGOs und muslimische Privatbeschwerdeführer mit ihrem Antrag, die Aufhebung des gesetzlich beschlossenen Verbots zu erwirken, eindrucksvoll gescheitert.
Im Oktober fanden in den Städten Molenbeek und Anderlecht nahe der belgischen Hauptstadt Brüssel regionale Wahlen statt. In beiden Distrikten konnten sich Moslems festigen und gewannen ein Stadtrats-Mandat. Als Abgeordnete ziehen Air Jedding L´Houcine und Redouane Ahrough von der flämischen Islampartei in die Stadtparlamente ein.
Neun von zehn Männern die Frauen auf Belgiens Straße sexuell belästigen sind ausländischer Herkunft. Das hat die 25-jährige Filmstudentin Sofie Peeters mit ihrem Dokumentarfilm „Femme de la rue“ („Frau der Straße“) herausgefunden, der derzeit nicht nur in Belgien für viel Gesprächsstoff sorgt. Mit einer versteckten Kamera ausgerüstet hat sich die junge Frau mitten in das Anneessens-Quartier in Brüssel begeben, um dort die Belästigungen gegenüber ihr selbst zu filmen.
In Belgien kam es im Laufe des vergangenen Schuljahres zu zahlreichen Beschwerden von Eltern und Schülern über den sogenannten "Gemeinschaftsunterricht” mit obligatorischen Moscheebesuchen während der Schulzeit. Der patriotische Vlaams Belang bezeichnet diese verpflichtenden Ausflüge in die Welt des Islam als verfassungswidrig. Filip Dewinter appelliert daher an die Eltern, die Kinder bei solchen Schulausflügen zu Hause zu lassen.
Michelle Martin, die Ex-Frau und Komplizin des belgischen Mörders und Kinderschänders Marc Dutroux, wird vorzeitig nach 16 Jahren aus der Haft entlassen. Sie wurde 1996 festgenommen und 2004 in einem spektakulären Prozess zu 30 Jahren Haft verurteilt. Für viele ist die extrem verkürzte Haftstrafe ein Skandal. Die 52-jährige wurde verurteilt, weil sie zwei Kinder in einem Verlies verhungern ließ.
Ein 33-jähriger Salafist aus Gent, der den Vlaams-Belang-Politiker Filip Dewinter mit dem Tod bedroht hatte, wurde jetzt von einem Antwerpener Strafgericht zu 46 Stunden gemeinnütziger Arbeit und einer Geldstrafe von 275 Euro auf Bewährung sowie einem Euro „moralischen Schadenersatz“ bestraft. Die Arbeitsstrafe muss in einer Einrichtung zur Förderung der Integration abgeleistet werden.
Die flämische Zeitung Het Laatste Nieuws publizierte an diesem Wochenende ein Foto mit dem Titel "Scharia oder Jiziah" (übersetzt: "Scharia oder Vergeltung"), das im Internet von einem Mitglied der radikalen Salafistengruppe Sharia4Belgium gepostet wurde. Das Bild zeigt einen bewaffneten Dschihadisten mit dem auf einem Schwert aufgespießten Kopf des Vlaams-Belang-Politikers Filip Dewinters. Wieder einmal zeigt sich somit, dass in Belgien muslimische Fanatiker zu Hass und Gewalt aufstacheln. Dies wird noch verstärkt durch Sympathiekundgebungen für islamische Terrororganisationen wie Al-Kaida oder für Mörder wie Mohamed Merah. Die Antwort der Behörden erfolgt – wenn überhaupt – nur zögerlich.