ORF blickt nervös auf das Ende des griechischen Staatsfunks

13. Juni 2013 - 20:30

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ORF

Keine 24 Stunden vergingen, ehe aus dem ORF Empörung über das abrupte Ende des griechischen Staatsfunks erklang. Weil der staatliche Rundfunksender ERT in Griechenland das Budget jährlich mit 300 Millionen Euro belastet, drehte die griechische Regierung rund um den christdemokratischen Ministerpräsident Antonis Samaras kurzerhand den Geldhahn zu und will jetzt eine neue öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt schaffen. Am Küniglberg in Wien scheint nun der Angstschweiß auszubrechen.

ORF solidarisiert sich

Premiere: Unzensuriert.at in der Pressestunde

1. Juni 2013 - 19:32

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ORF

Nein, der ORF hat seine Einladungspolitik nicht geändert. Auch bei der morgigen Pressestunde wird kein Journalist eines regierungskritischen Mediums als Fragensteller zugelassen. Hans Bürger (ORF) und Alexandra Förderl-Schmid (Der Standard) stellen die Fragen. FPÖ-Obmann HC Strache antwortet. Unzensuriert.at ist dennoch dabei, denn in der Sendungsankündigung heißt es:

ORF voll im Wahlkampf: Manipulation und Unterstellungen gegen Strache

25. Mai 2013 - 20:19

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ORF

Der ORF hat seine Wahlkampf-Kampagne gestartet. Wenig überraschend auf der Agenda: Lob für den roten Kanzler, Kritik am blauen Oppositionsführer. Werner Faymann durfte sich heute zu Beginn des Ö1-Mittagsjournals mit der Forderung wichtig machen, die Bankenabgabe zu verlängern. Das Interview war reine Wahlkampf-Rhetorik. Faymann versprach, der kleinen Mindestpensionistin nichts mehr wegzunehmen (wie edel!), stattdessen aber den bösen Bankern.

Wahlkampfhilfe: Platter in ORF-Sendung als Blasmusikfreund präsentiert

19. März 2013 - 20:56

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ORF

Der ORF wird immer mehr zum exklusiven Werbesender für die Regierungskoalition. Einmal werden rote, dann wieder schwarze Politiker über das Fernsehen hofiert. Zuletzt ganz offen in der ORF-Volksmusiksendung „Mei liabste Weis“, in der Moderator Franz Posch den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) als „großen Freund der Blasmusik“ begrüßte. Im laufenden Landtagswahlkampf ein besonderer Fauxpas des Staatsfunks.

Kritik vom Redakteurssprecher

ORF macht Millionengewinn und will trotzdem mehr vom Staat

7. März 2013 - 10:05

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Die Jahresbilanz des ORF-Konzerns zeigt, dass der "Rotfunk" deutlich schwarze Zahlen schreibt, denn es konnte immerhin ein Gewinn von 4,5 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Aber auch das ORF-Mutterschiff konnte mit einem Gewinn von 1,5 Millionen Euro ein deutliches Plus verzeichnen und somit auch den eigenen Finanzplan leicht übertreffen. Das Werbeminus im vergangenen Jahr konnte durch höhere Sonderwerbeeinnahmen ausgeglichen werden.

ORF-Korrespondent Gelegs „schmerzt“ Unzensuriert-Bericht noch nach zwei Jahren

24. Februar 2013 - 0:02

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Zwei Jahre nach einem Unzensuriert-Bericht über eine Podiumsdiskussion mit ORF-Korrespondent Ernst Gelegs im Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) hat der ORF-Mann die Kritik an seinen Aussagen noch immer nicht verdaut. Im Standard-Interview bezeichnet Gelegs die Redakteure von Unzensuriert als „Propagandabeauftragte“, die nur das Ziel hätten, „die Glaubwürdigkeit kritischer Journalisten zu untergraben und damit die ihrer Kritik“.

Geschmackloser Grissemann: Nazis lieben Espresso

22. Februar 2013 - 14:53

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Christoph Grissemann und Dirk Stermann schaffen es offenbar nicht, ihre Satire-Sendung „Willkommen Österreich“ ohne gröberen Skandal über die Bühne zu bringen. Nach zahlreichen Eskapaden - wohl gewollt, um Quoten zu erhaschen - tappte der ORF-Komiker Grissemann bei der vergangenen Sendung erneut ins Fettnäpfchen: Er kam zum Schluss, dass Nazis gerne Espresso trinken würden.

ORF-Reporter verlegt Kasachstan nach Russland

13. Februar 2013 - 23:46

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ORF-Sportreporter Oliver Polzer macht bei seinen Übertragungen gerne zweifelhafte Gags. Dies oft auf Kosten der Information. Warum wohl? Vielleicht versucht er damit seine – gelinde ausgedrückt – karge Allgemeinbildung zu kaschieren. Die gab Polzer beim Abfahrtslauf der Herren preis, als ein Kasache die Piste mit großem Rückstand auf die Konkurrenz hinunter fuhr. „Der braucht bei Putin doch nur eine Abfahrtspiste bestellen und der baut sie dann“, sagte er zur Verblüffung der Fernsehzuschauer.

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