Terrorgesetz: In letzter Minute die Giftzähne gezogen

19. Oktober 2011 - 23:59

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Terrorgesetz

Peter FichtenbauerDer Nationalrat hat heute das Terrorismus-Präventionsgesetz beschlossen. Die darin geregelte Verhetzung war  in der ursprünglichen Fassung dazu angetan, politisch missliebige Äußerungen beliebig zu verfolgen und damit den Boden für Gesinnungsjustiz und Einschränkung der Meinungsfreiheit zu bereiten. Den freiheitlichen Verhandlern ist es in letzter Minuten gelungen, den Regierungsparteien die Dimension dieses Gesetzes klarzumachen, sodass dem Gesetz nun die ärgsten Giftzähne gezogen wurden. Auf höchster parlamentarischer Ebene setzten sich Klubobmann HC Strache und der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf mit vielen ihrer Forderungen durch. Auch Unzensuriert.at hatte mit der Petition „JA zur Meinungsfreiheit – NEIN zum Terrorgesetz“ gegen die Einschränkung der Grundrechte protestiert. Bis zum heutigen Tag haben 1798 Bürger das Anliegen auf der Webseite unterstützt, zusätzlich drückten 2286 Facebook-Mitglieder ihre Zustimmung aus und erreichten uns auch mehrere hundert Unterschriften auf dem Postweg. Vielen Dank für das entschlossene Eintreten für den Schutz der Grundrechte!

Terrorgesetz: Kampf um Meinungsfreiheit geht weiter

6. Oktober 2011 - 5:48

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Terrorgesetz

Andreas UnterbergerFast ein Jahr lang war Ruhe. Doch jetzt haben die Regierungsparteien das Terrorismus-Präventionsgesetz wieder aus der Schublade geholt und gestern gegen alle Widerstände durch den Justizausschuss des Nationalrats gepeitscht. Terrorismus-Prävention ist der Aufhänger, in Wahrheit ist es ein Terrorgesetz gegen die eigenen Bürger, denen die Meinungsfreiheit in weiten Bereichen genommen wird. Unzensuriert.at hat seit Beginn der Diskussion über diese Umsetzung einer EU-Richtlinie klar Stellung zugunsten der Grundrechte bezogen und die Petition „JA zur Meinungsfreiheit – NEIN zum Terrorgesetzt“ gestartet, die nun wieder aktueller ist, denn je.

Terrorgesetz kommt vorerst nur abgespeckt

1. Dezember 2010 - 10:47

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Großer Erfolg der Petition gegen das geplante Terrorismus-Präventionsgesetz. Waren zuerst vier gesetzliche Formulierungen gegen terroristische Aktivitäten vorgesehen, die sich in der ursprünglichen Fassung praktisch gegen jeden Bürger gewendet hätten, so hat der Nationalrat in seiner Sitzung am Dienstag nur einen Paragrafen - diesen dafür mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Nur die Grünen stimmten dagegen.

Anti-Terror-PolizistWie schon zuvor im Justizausschuss, wurde im Parlament im Rahmen des „strafrechtlichen Kompetenzpakets" eine Handhabe gegen " />

Großer Erfolg der Petition gegen das geplante Terrorismus-Präventionsgesetz. Waren zuerst vier gesetzliche Formulierungen gegen terroristische Aktivitäten vorgesehen, die sich in der ursprünglichen Fassung praktisch gegen jeden Bürger gewendet hä

Anti-Terror-PolizistGroßer Erfolg der Petition gegen das geplante Terrorismus-Präventionsgesetz. Waren zuerst vier gesetzliche Formulierungen gegen terroristische Aktivitäten vorgesehen, die sich in der ursprünglichen Fassung praktisch gegen jeden Bürger gewendet hätten, so hat der Nationalrat in seiner Sitzung am Dienstag nur einen Paragrafen - diesen dafür mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Nur die Grünen stimmten dagegen.

Terrorgesetz doch nur gegen Terroristen?

29. November 2010 - 12:37

Pressefreiheit in Gefahr?

2. Oktober 2010 - 16:13

Lautstark wird von Journalisten derzeit der Zustand der Pressefreiheit beklagt. Tatsächlich steht es um diese wesentliche Errungenschaft der bürgerlichen Revolution von 1848 nicht zum Besten. Aber nicht deshalb, weil ein Gericht den ORF zur Heraususgabe einiger Fernsehbänder zwingen will. Hier geht es lediglich darum zu untersuchen, ob der ORF beim Dreh zu seiner Neonazi-Reportage Szenen aufgenommen hat, die unter das Verbotsgesetz fallen, oder ob der Redakteur die Protagonisten gar zu solchen Szenen angestiftet hat. Das hat nichts mit Redaktionsgeheimnis oder Informantenschutz zu tun.

Selbsthilfegruppe beleidigter Journalisten

24. September 2010 - 17:29

Niemand ist so arm in diesem Land wie die Journalisten. Da erfrecht sich doch glatt eine Staatsanwaltschaft und verfügt die Herausgabe von Bändern, nur weil der Verdacht besteht, dass das ORF-Team ein bisserl nationalsozialistische Wiederbetätigung gefilmt haben könnte. Das Redaktionsgeheimnis ist schließlich das Redaktionsgeheimnis, und wenn damit Verbrechen oder die Anstiftung dazu vertuscht werden sollen, dann ist es immer noch das Redaktionsgeheimnis.

Kommentar von Alexander Höferl

Mit Humor gegen das Terrorgesetz

29. Juni 2010 - 14:26

Man darf den Diskutanten unter dem Dach der Hayek-Gesellschaft ihren guten Willen nicht absprechen. Fundiert deckten sie die Tücken des geplanten Terrorgesetzes auf und verpackten darin auch einige Grundsatzkritik an unserem von „europäischen“ Vorgaben getriebenen Gesellschafts- und Rechtssystem. Die charismatischen Speerspitzen für die Verteidigung der Meinungsfreiheit sind honorige Herren wie Unterberger und Rzeszut jedoch nicht.

Diskussion zur Meinungsfreiheit mit breiter Kritik am Terrorgesetz

28. Juni 2010 - 22:19

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„Die Freiheit fehlt uns erst, wenn wir sie nicht mehr unser Eigen nennen.“ – Diese Schlussworte sprach Moderatorin Barbara Kolm hinter die Diskussion zum Thema Meinungsfreiheit im Spannungsfeld mit dem vor der Tür stehenden Terrorismus-Präventionsgesetz. Die Leitern der veranstaltenden Hayek-Gesellschaft – traditionell der Freiheit in allen Lebensbereichen verpflichtet – brachte damit die Sorgen vieler der rund 100 Gäste im Wiener Palais Daun-Kinsky auf den Punkt.

Terrorgesetz: Petition kippt Schnelldurchlauf im Parlament

18. Juni 2010 - 14:13

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Erster Erfolg für die von mehreren tausend Österreichern unterzeichnete Petition „JA zur Meinungsfreiheit - NEIN zum Terrorgesetz“. Der Gesetzesentwurf wurde jetzt von der Tagesordnung des Justizausschusses am 1. Juli genommen. Er werde weiter verhandelt, heißt es aus dem Justizministerium.

Menschenbanner gegen Terrorgesetz

15. Juni 2010 - 21:46

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Auf dem Online-Netzwerk Facebook formiert sich eine Bewegung gegen das geplante Terrorismuspräventionsgesetz der rot-schwarzen Bundesregierung. Mittels menschlichen Schriftzugs soll am 26. Juni ab 10 Uhr vor dem Parlament, vor dem Justizministerium oder am Heldenplatz öffentlichkeitswirksam gegen die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert werden. Teilnehmer sind willkommen.

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