Darabos warb noch schnell für 742.116 Euro

12. April 2013 - 23:00

Bereiche 

Werbung

Noch einmal kräftig in die Taschen der Steuerzahler langte Norbert Darabos in seinen letzten Monaten als Verteigungsminister von September 2012 bis Jänner 2013. Nicht weniger als 742.116 Euro gab er für Medienwerbung aus. Eine parlamentarische Anfrage des FPÖ-Wehrsprechers Mario Kunasek deckte die Ausgabenwut des nunmehrigen SPÖ-Bundesgeschäftsführers auf.

Großzügiges Schmied-Inserat im Ex-Blatt ihres Pressesprechers

29. März 2013 - 19:00

Bereiche 

Werbung

Trotz Transparenzpaket und politischer Selbstverpflichtung weniger öffentliche Mittel in Regierungspropaganda fließen zu lassen, gibt etwa Unterrichtsministerin Claudia Schmied weiterhin viel Geld für Inserate aus. So auch am 18. Jänner 2013, als ein Inserat des BMUKK die „Schulische Tagesbetreuung“ beworben hatte - voll Überzeugung als „beste Bildung und Betreuung für unsere Kinder“.

Wahljahr als Hoffnung für die Zeitungsbranche

27. Dezember 2012 - 17:25

Bereiche 

Werbung

Weltweit erleben Zeitungen enorme Einbrüche bei Werbeeinnahmen. Zuletzt kamen deutsche Verlage in ärgste Bedrängnis, die Frankfurter Rundschau musste Insolvenz anmelden. In den USA erschien dieser Tage Newsweek zum letzten Mal als Magazin, fortan gibt es das Blatt nur noch online. Der Wandel in der Medienbranche macht auch vor Österreich nicht halt. Das willkommene Inseratengeschäft im Wahljahr 2013 könnte den Todeskampf mancher Zeitungsmacher aber verlängern.

Größter öffentlicher Werber ist die Stadt Wien

18. Dezember 2012 - 10:48

Bereiche 

Werbung

Jetzt gibt es die Zahlen schwarz auf weiß: Die Stadt Wien ist beim Ausgeben von Geld für Werbung im Vergleich zu anderen Institutionen der öffentlichen Hand mit Abstand am großzügigsten. Und am liebsten inserieren Häupl und Co. in der Gratiszeitung Heute, die im dritten Quartal 2012 alleine fast eine Million Euro erhielt. Die Steuerzahler müssen also tief in die Tasche greifen, um der rot-grünen Stadtregierung eine genehme Berichterstattung „erkaufen“ zu können.

Inseraten-Affäre: Ein umgedrehter Zeuge

25. November 2012 - 13:19

Bereiche 

Werbung

Mit einem von Unzensuriert.at erstmals veröffentlichten Aktenvermerk des früheren ASFINAG-Kommunikationschefs Marc Zimmermann erhielt die Inseratenaffäre eine neue Wendung. Doch jener Mann, der damals offenbar gegen das von Werner Faymann und Josef Ostermayer etablierte System auflehnte, ist diesem System nun - wie es scheint selbst verfallen.

Stadt Wien weiß nicht mehr, was sie in "Heute" bewerben soll

5. November 2012 - 22:32

Bereiche 

Werbung

Arme Stadt Wien! Wie es aussieht, gehen den kreativen Köpfen im Presse und Informationsdienst (PID), wo zig Millionen für Inseraten-Schaltungen zur Verfügung stehen, die Ideen aus. Offenbar weiß man nicht mehr, welche Serviceeinrichtungen der Stadt beworben werden sollen, denn zuletzt schaltete der PID eine merkwürdige Doppelseite in der Tageszeitung Heute: In der Gratiszeitung wurde Werbung für die eigene Gratiszeitung, die an alle Haushalte in Wien geht, gemacht.

Stadt Wien ist größter Inseratenkunde bei "Heute"

21. Oktober 2012 - 23:46

Bereiche 

Werbung

Wien ist das Zentrum der Inseraten-Affäre, sagt Florian Skrabal. Er ist Chef einer Gruppe von freien investigativen Journalisten, die die Website dossier.at gegründet und ziemlich spektakulär mit einer Facette der Inseraten-Affäre begonnen hat. Sage und schreibe 29 Millionen Euro sollen demnach die Stadt Wien und stadteigene Unternehmen in den vergangenen siebeneinhalb Jahren in die Gratiszeitung Heute geschaufelt haben.

Nächster SPÖ-Skandal: Ermittlungen gegen Ministerin Doris Bures

18. Oktober 2012 - 9:30

Bereiche 

Werbung

Gegen wen in der Regierung wird eigentlich noch nicht ermittelt? Nachdem die Untreue-Vorwürfe gegen Bundeskanzler Werner Faymann und Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ) in der Inseraten-Affäre nicht vom Tisch sind, kommt jetzt ein weiteres Regierungsmitglied der Roten in die Bredouille: Die Staatsanwaltschaft hat gegen Infrastrukturministerin Doris Bures Ermittlungen eingeleitet. Es geht wieder um Inserate und wie schon bei ihrem Chef Faymann um den Verdacht der Untreue. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Integrationsstaatsekretär überschüttet Medien mit Inseratenaufträgen

19. September 2012 - 11:06

Bereiche 

Werbung

Ungebremst ist die Ausgabenpolitik der rot-schwarz geführten Bundesregierung, wenn es darum geht, Inseratenaufträge an Medien zu vergeben. Wie eine parlamentarische Anfrage an das Innenministerium ergeben hat, wurden allein zum Thema Integration in eineinhalb Jahren knapp 950.000 Euro an Inseratenaufträgen durch das BMI vergeben. Die Ausgabenpolitik des ÖVP-Duos aus Johanna Mikl-Leitner und Integrationsstaatsekretär Sebastian Kurz beschleunigt sich dogar noch.

Seiten