Die Kunst als Transportmittel der Österreich-Beschimpfung

1. Oktober 2010 - 11:49
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„Kunstraum Niederösterreich“ im ehemaligen Landhaus in der Wiener Herrengasse die Ausstellung „Mit uns ist kein (National)Staat zu machen eröffnet“. Unter politischer Beteiligung der ÖVP nutzen Migrantenkünstler das Forum zu einer konzertierten Unmutsäußerung, um es zurückhaltend auszudrücken.

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Österreich-Beschmutzer sind am besten in Bereich Kultur aufgehoben. Im Subventionsparadies lässt es sich gemütlich auf den Staat, seine Institutionen uns seine Bürger schimpfen. Dieses Phänomen ist bei weitem nicht auf linksextreme Kreise beschränkt. Gestern wurde im „Kunstraum Niederösterreich“ im ehemaligen Landhaus in der Wiener Herrengasse die Ausstellung „Mit uns ist kein (National)Staat zu machen eröffnet“. Unter politischer Beteiligung der ÖVP nutzen Migrantenkünstler das Forum zu einer konzertierten Unmutsäußerung, um es zurückhaltend auszudrücken.

Der Merker: Hat neue Kunst mir nichts zu sagen?

20. September 2010 - 15:33

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Kultur, Gastkommentare

Wird sich schon mancher gefragt haben. Warum ist das so? Neue Kunst und Musik sind in Österreich meistens vom Subventionsgeber abhängig. Nun fördert dieser laut Gesetzestext vor allem „innovative“ Kunst und Musik mit „Beispielcharakter“. Damit ist das Todesurteil für neue Kunst und Musik, die etwas zu sagen hat, ausgesprochen. Denn, so fragt sich der beurteilende Kulturbeamte bestenfalls, kann diese Kunst „innovativ“ sein, wenn sie mich berührt? Kann ich sehen, dass sie „Beispielcharakter“ hat, wenn ich es höchstens erahnen kann, was ich bei ihr empfinde?

Der Merker: Kuckucksei unschöne Kunst?

21. August 2010 - 8:58

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Kultur, Linksextremismus

Liebe Bürger, wurde uns mit der unschönen Kunst ein Kuckucksei gelegt? Ich hätte auch sagen können: Trojanisches Pferd, denn es verbirgt sich hinter der Schale nicht das, was man denkt.

Pop-Muslime reformieren deutsche Kultur

20. August 2010 - 19:29
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Pop-Muslime gennant - Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien, die in ihrem Auftreten modern und lässig wirken, religiös aber doch ganz tief im Islam verwurzelt sind. Ihr Leben unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von dem der deutschen Jugend. Die aktuellen Hits der Musikwelt und schicke Kleidung gehören genauso dazu, wie Fortgehen und Partys  - allerdings ohne Freizügigkeit, Nikotin und Alkohol. Allzu liberal wollen die jungen Muslime nämlich dann doch nicht verstanden werden, eher sekulär und wertkonservativ. Unislamische Werte sind im Lebensalltag streng verpönt, das Kopftuch und die Scharia dominieren. Es gilt, das Ziel einer Renaissance des modernen Islams, eines zivilen Dschihad zu verfolgen, um das angekratzte Image ihrer Religion zu verbessern.

Sie werden Pop-Muslime gennant - Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien, die in ihrem Auftreten modern und lässig wirken, religiös aber doch ganz tief im Islam verwurzelt sind. Ihr Leben unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von dem der deutschen Jugend. Die aktuellen Hits der Musikwelt und schicke Kleidun

Sie werden Pop-Muslime gennant - Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien, die in ihrem Auftreten modern und lässig wirken, religiös aber doch ganz tief im Islam verwurzelt sind. Ihr Leben unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von dem der deutschen Jugend. Die aktuellen Hits der Musikwelt und schicke Kleidung gehören genauso dazu, wie Fortgehen und Partys  - allerdings ohne Freizügigkeit, Nikotin und Alkohol. Allzu liberal wollen die jungen Muslime nämlich dann doch nicht verstanden werden, eher sekulär und wertkonservativ. Unislamische Werte sind im Lebensalltag streng verpönt, das Kopftuch und die Scharia dominieren. Es gilt, das Ziel einer Renaissance des modernen Islams, eines zivilen Dschihad zu verfolgen, um das angekratzte Image ihrer Religion zu verbessern.

Wiener Blut

17. August 2010 - 16:38

Es ist recht schade, wie sehr sich manche Leute über den Nationalsozialismus definieren, wo doch so viele aktuelle Probleme unserer Gesellschaft ungelöst vor uns liegen, die mit der Vergangenheit reichlich wenig zu tun haben. So vermerkt der Internet-Tagebuchschreiber Helge Fahrnberger, der einmal mehr große antifaschistische Ehren erwarb, indem er als Erster über die neue Plakatserie der Wiener FPÖ bloggte, über das heftig diskutierte „Wiener Blut“-Sujet folgendes: „Es widerstrebt mir, die Nazikeule auszupacken, aber ,Wiener Blut’ und ‚Zu viel Fremdes’ erinnert halt doch sehr an den ‚Wochenspruch der NSDAP’ in der Woche vom 21. November 1938, keine zwei Wochen nach der ‚Reichskristallnacht’.“ Und dieser Spruch, falls er Ihnen nicht so wie Herrn Fahrnberger auch sofort eingefallen ist, der lautet: „Ein Volk, das sein Blut vom Juden freihält, wird ewig leben.“

Am Fördertropf der Bildungsministerin

3. August 2010 - 19:27

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Kultur, Bildung

Dass es in Österreich zu wenig Geld für Bildung gibt, ist ein Stehsatz. Daneben tritt die Frage, ob die dem Unterrichtsministerium zur Verfügung stehenden Mittel auch sinnvoll eingesetzt werden, allzu oft in den Hintergrund. Bei genauer Betrachtung des Bildungsbudgets 2009 und der darin veranschlagten Förderungen kommen jedenfalls große Zweifel auf: Enorme Geldsummen werden für undurchsichtige Projekte verwendet, wobei der Förderungszweck nicht immer unbedingt erkennbar ist.

Keine Vorgaben des Bundes für Salzburger Festspiel-Finanzen

22. Juli 2010 - 0:29

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Kultur, Salzburg, Parlament
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in die Schlagzeilen kamen, als ihnen lieb war. Ein ehemaliger technischer Direktor wird beschuldigt, Hunderttauende Euro veruntreut zu haben, und verübte nach Auffliegen der Affäre einen Selbstmordversuch.

Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgsteller (SPÖ) geriet kurz in die Kritik, weil sie als Präsidentin der Osterfestspiele die Aufsicht über den Kulturladen führen soll. Die Großspende eines reichen Russen nährte den Verdacht, sie habe bei der Zuerkennung der Staatsbürgerschaft nachgeholfen. Doch sie ka" />

Kein halbes Jahr ist es her, dass die Salzburger Festspiele ganz anders in die Schlagzeilen kamen, als ihnen lieb war. Ein ehemaliger technischer Direktor wird beschuldigt, Hunderttauende Euro veruntreut zu haben, und verübte nach Auffliegen der Affäre

Kein halbes Jahr ist es her, dass die Salzburger Festspiele ganz anders in die Schlagzeilen kamen, als ihnen lieb war. Ein ehemaliger technischer Direktor wird beschuldigt, Hunderttauende Euro veruntreut zu haben, und verübte nach Auffliegen der Affäre einen Selbstmordversuch.

Theaterdonner vor der Life-Ball-Übertragung: ORF springt ab

17. Juli 2010 - 9:01
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drastisch reduzieren.

Keszler und Heinzl im StreitGrund dafür ist ein handfester Zickenkrieg zwischen Organisator Gerald „Gery“ Keszler und ORF-„Chilli“-Reporter Dominic Heinzl. Es gebe „unverstä" />

Anders als die Frage, ob der 18. Wiener Life-Ball auf dem Wiener Rathausplatz heute wegen des prognostizierten Schlechtwetters eine Stunde früher oder später stattfindet, oder sogar komplett abgesagt wird, ist eines hundertprozentig wasserdicht. Der Österreichische Rundfunk, der sich sonst mit besonderer Hingabe dem schrillen Society-Klatsch widmet, wird seine Berichterstattung über den Ball

Anders als die Frage, ob der 18. Wiener Life-Ball auf dem Wiener Rathausplatz heute wegen des prognostizierten Schlechtwetters eine Stunde früher oder später stattfindet, oder sogar komplett abgesagt wird, ist eines hundertprozentig wasserdicht. Der Österreichische Rundfunk, der sich sonst mit besonderer Hingabe dem schrillen Society-Klatsch widmet, wird seine Berichterstattung über den Ball drastisch reduzieren.

Eine rote Schleife für das Parlament

16. Juli 2010 - 8:12

Morgen ist es endlich soweit. Dann geht in Wien der 18. Life-Ball über die Bühne. Das Aufatmen bei Anrainern und Autofahrern wird hörbar sein. Die Teilsperrung der Ringstraße zwischen Operngasse und Schottentor sowie zwischen Schwarzenbergplatz und Schottentor ist im baustellengeplagten Wien eine mittlere Katastrophe. Dazu noch die schrill-obskuren Geräusche am Veranstaltungstag, die für die meisten Durchschnitts-Wiener ohnehin nicht zuordenbar sind. Die Sommerhitze macht schon genug zu schaffen. Wer braucht da noch tanzende Bunt-Vögel in der Innenstadt?

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