U-Ausschuss nimmt heute seine Arbeit auf

28. Oktober 2011 - 9:02

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U-Ausschuss

 ParlamentIm Anschluss an die heutige Nationalratssondersitzung wird sich der Untersuchungsausschuss zu mutmaßlichen Korruptionsfällen im Zusammenhang mit Telekom, BUWOG-Verkauf, Glücksspielmonopol, Inseraten- und Beraterverträgen in den Bundesministerien und staatsnahen Unternehmen konstituieren. Dabei sollen die politischen Verantwortlichkeiten neben den von der Justiz zu prüfenden strafrechtlichen Fragen erörtert werden. Insgesamt werden dem Ausschuss 16 Mitglieder im Verhältnis  SPÖ fünf, ÖVP fünf, FPÖ drei, Grüne zwei und BZÖ ein Mitglied angehören.

Untersuchungsausschuss: ÖVP fällt um

24. Oktober 2011 - 12:17

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U-Ausschuss

Werner AmonDie Frage der Vorsitzführung im Untersuchungsausschuss dürfte entschieden sein. Es wird wohl die Grün-Abgeordnete Gabriela Moser werden. Vor dem Wochenende meldete die ÖVP noch ihre berechtigten Zweifel an, ob Moser für die Vorsitzführung geeignet sei. Heute, Montag, ist alles anders, und der ÖVP-Verhandler in Sachen Korruptions-Untersuchungsausschuss, Werner Amon, verkündet gegenüber dem Kurier,:er akzeptiere Moser "unter Vorbehalt". Damit dürfte die ÖVP wohl unter dem medialen Druck, allen voran des ORF, und dem Druck der SPÖ in die Knie gegangen sein.

U-Ausschuss: Grüne Moser fühlt sich schon als Vorsitzende

14. Oktober 2011 - 22:27

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U-Ausschuss

Gabriela Moser„U-Ausschuss: Moser verspricht Endbericht für 2012“ titelte der ORF heute mit Verweis auf Aussagen der Grün-Abgeordneten im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Parlamentsredakteure am Donnerstag. Es waren nicht die einzigen amtsanmaßenden Aussagen der Politikerin, die sich seit Wochen als Vorsitzende des kommenden Untersuchungsausschusses von Medien bejubeln lässt – obwohl der Ausschuss noch nicht einmal offiziell eingesetzt ist, geschweige denn die Vorsitzfrage geklärt.

Wer steckt hinter der Neonazi-Seite?

16. November 2010 - 13:28

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U-Ausschuss, Parteien, Medien

Die Grünen sind hochaktiv in der Neonazi-Jagd

Seit Wochen kocht die mediale Debatte über Ermittlungen gegen Neonazis im Umfeld der Webseite „alpen-donau.info“. Gegen wen Polizei und Justiz dabei konkret ermitteln, ist unbekannt. Klar ist hingegen seit gestern, wer die Medien mit immer neuen Namen und Personen versorgt, die sich angeblich im Dunstkreis dieser Seite bewegen.

„Der grüne Polizeispitzel Uwe Sailer ist wieder in politischer Mission unterwegs“, stellte dazu heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky fest. Tatsächlich gibt der suspendierte Kripo-Beamte der „Presse“ ein Interview und übt offen Kritik an seinen Polizei-Kollegen. Damit ist für Vilimsky auch klar, wer hinter den Verdächtigungen steckt, die in den letzten Tagen in diversen Medien immer wieder auftauchen und sich auf die Anzeige eines „Sachverständigen“ beziehen. Zweite Quelle ist eine parlamentarische Anfrage der Grünen, in die Öllinger und seiner Freunde einfach einmal ein paar Namen geschrieben haben. – naturgemäß am liebsten solche, mit denen sich Nähe zur FPÖ konstruieren lässt.

BAWAG-Prozess in Trümmern – Justizministerin muss gehen

20. Oktober 2010 - 11:21

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U-Ausschuss, Banken, Justiz
Bild: 
BildDer damalige Vorsitzende des parlamentarischen Banken-Untersuchungsausschusses, Martin Graf (FPÖ), ze" />
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner steht vor den Trümmern ihrer Arbeit: Der BAWAG-Prozess, ihr größtes Verfahren, das ihr landesweite Bekanntheit bescherte, muss vermutlich neu geführt werden. Die Generalprokuratur übt auf fast 300 Seiten massive Kritik an den Urteilen – auch und vor allem an dem gegen den früheren BAWAG-Direktor Helmut Elsner, der seit vier Jahren in Untersuchungshaft sitzt. Elsner ist vermutlich bald ein freier Mann – und Bandion-Ortner k

Justizministerin Claudia Bandion-Ortner steht vor den Trümmern ihrer Arbeit: Der BAWAG-Prozess, ihr größtes Verfahren, das ihr landesweite Bekanntheit bescherte, muss vermutlich neu geführt werden. Die Generalprokuratur übt auf fast 300 Seiten massive Kritik an den Urteilen – auch und vor allem an dem gegen den früheren BAWAG-Direktor Helmut Elsner, der seit vier Jahren in Untersuchungshaft sitzt. Elsner ist vermutlich bald ein freier Mann – und Bandion-Ortner könnte demnächst frei von der Last ihres Ministeramtes sein.

Justizskandale: FPÖ will Untersuchungsausschuss

25. August 2010 - 4:59

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U-Ausschuss, Justiz

Die FPÖ will die heutige Sondersitzung im Nationalrat nicht nur zur Kritik an der Bundesregierung wegen der Verschiebung des Budgetbeschlusses nutzen, sondern auch einen Untersuchungsausschuss beantragen. Nach der hitzigen Sommerdiskussion über unzureichende Ermittlungen in zahlreichenden Angelegenheiten von öffentlichem Interesse (Grasser, Haider,...) soll untersucht werden, ob die Behörden in gesetzwidriger Weise untätig geblieben sind und wenn ja, ob dies auf Grund von Interventionen oder Weisungen geschehen ist.

Was im U-Ausschuss vertuscht wurde

11. Dezember 2009 - 10:10

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U-Ausschuss

Der Vorsitzende Martin Bartenstein hat nach dem Abwürgen des U-Ausschusses durch die Regierungsfraktionen dem Parlament mündlich Bericht erstattet. Grundtenor: (Fast) alles paletti, Arbeit erledigt. Für FPÖ-Fraktionsführer Martin Graf war das kein Bericht, sondern ein Geständnis über die massiven Vertuschungen. Er erkannte eine "eingetragene Vertuschungs-Partnerschaft zwischen ÖVP und SPÖ".

Jägerin Fekter bläst kein Halali auf Skandalhirsche

3. Dezember 2009 - 16:15

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U-Ausschuss

Die zweite Sondersitzung des Nationalrats zum Untersuchungsausschuss ist eine Kasachstan-Abrechnung mit den Regierungsparteien. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky empfahl Jungjägerin Fekter, lieber die roten und schwarzen Skandalhirsche aufs Korn zu nehmen als Hasen und Bambis. BZÖ-Mandatar Ewald Stadler sieht die ÖVP gesteuert von einer Badehose auf Mauritius. Innenministerin Fekter, die den urlaubenden ÖVP-Chef Pröll vertrat, setzte in ihrer Anfragebeantwortung auf ihre besten Qualitäten: Vertuschen und Zudecken.

Letzte Hemmungen gefallen: Koalition dreht Untersuchungsausschuss eiskalt ab

3. Dezember 2009 - 12:10

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U-Ausschuss

Die Furcht vor weiteren Enthüllungen bei den Regierungsparteien ist riesengroß. Nachdem sie zuletzt an zwei Ausschusstagen am kasachischen Pranger standen, müssen sie eine Fortsetzung mit allen Mitteln verhindern. Daher bringen sie im Nationalrat einen sogenannten Fristsetzungsantrag ein, der den Ausschuss mit 10. Dezember beendet. Der Bericht erfolgt dann durch den Ausschussvorsitzenden in der Plenarsitzung am 11. Dezember - und zwar nur mündlich.

SPÖ reagiert auf Blecha-Verstrickung mit "Opa-Weglegung"

1. Dezember 2009 - 13:45

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U-Ausschuss

Die SPÖ ist im U-Ausschuss noch selten durch Sachkenntnis und Kompetenz aufgefallen. Nach dreistündiger intensiver Befragung des FPÖ-Generalsekretärs Vilimksy war der SPÖ-Abgeordnete Weniger mit seinen Fragen an der Reihe. Zuvor hatte Vilimsky öffentlich gemacht, dass die Unterlagen für seine parlamentarsiche Anfrage durch den ehemaligen SPÖ-Innenminister Blecha über einen Mittelsmann an die FPÖ herangetragen wurden.

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