Seiten mit dem Schlagwort: "Wahhabismus"

Salafisten gehen in Tunesien gegen Sufisten vor

17. April 2013 - 11:00

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Islam

Immer radikaler gehen extremistische Islamisten sogar gegen eigene Glaubensbrüder vor. In Tunesien sind in den letzten fünf Monaten rund 40 Mausoleen angegriffen, geschändet und zerstört worden. Wertvolle Kulturgüter wie Holzschreine, Fayencen oder Kuppeln wurden zerstört. Die Salafisten dulden die seit dem 12. Jahrhundert bestehende Glaubensrichtung des Sufismus, der auch eine Heiligenverehrung kennt, nicht.

Abdullah-Zentrum schon jetzt von Skandalen geprägt

3. Dezember 2012 - 11:52

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Religion

Vergangene Woche eröffnete das umstrittene Abdullah-Zentrum für Interreligiösen Dialog (KAICIID) in Wien. Bei den Feierlichkeiten waren viele hochrangige Gäste anwesend, unter anderen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Österreichs Außenminister Spindelegger sowie seine Kollegen aus Spanien und Saudi-Arabien.

Wahhabiten-Zentrum zeigt deutschen Islamwissenschaftler an

30. September 2012 - 16:35

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Deutschland

Die Bonner König-Fahd-Akademie, das Zentrum des saudischen Wahhabismus in Deutschland, hat bei der Staatsanwaltschaft in Marburg Strafanzeige gegen den emeritierten Medizinhistoriker Prof. Dr. Armin Geus wegen Volksverhetzung und Beschimpfung von Religionsgemeinschaften erstattet. Grund dafür ist der von ihm bereits vor einem Jahr veröffentlichte "pathographische Essay" über den Propheten Mohammed.

Saudi-Arabien: Chaos im Königshaus

22. Juli 2012 - 13:36

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Naher Osten

Das Königreich Saudi-Arabien sorgte in Österreich zuletzt für Diskussionen mit seinem „Zentrum für interreligiösen Dialog“. Viele nehmen der wahhabitischen Saudi-Führung die Bemühungen um ein Zusammenrücken der Religionen nicht ab, steht doch in dem konservativsten aller Islam-Länder immer noch die Todesstrafe für Beleidigung der Religion und ähnliche Delikte an der Tagesordnung. Aktuell sorgt Saudi-Arabien für Aufsehen, weil es alle Ausländer, die sich nicht an den Ramadan halten, des Landes verweisen will.

Nationalrat gibt grünes Licht für saudisches Dialogzentrum in Wien

8. Juli 2012 - 8:58

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Plenumsberichte

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause gab der Nationalrat am Freitag grünes Licht für die Errichtung eines von Saudi-Arabien finanzierten Dialogzentrums in Wien. Freiheitliche und Grüne kritisierten die enormen Widersprüche zwischen den wohlklingenden Zielen des Zentrums und der prekären Menschenrechtslage in dem strenggläubigen Land. Sie stimmten dem Übereinkommen nicht zu, sondern verlangten eine Rückverweisung des Ausschussberichts, um die geplante Anhörung von Experten im Herbst abzuwarten.

Unzensuriert-Magazin: Wer sind die Salafisten?

14. April 2012 - 10:55

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Islam

Die Wahhabiten oder Salafisten stehen durch die aktuellen Koran-Aktionen in Deutschland und Österreich im Fokus des Interesses. Auch der Todesschütze von Toulouse, Mohamed Merah, wurde in ihren Kreisen radikalisiert. Die islamische Strömung ist zwar eine der kleinsten, zugleich aber wohl die gefährlichste. Nicht wenige Salafisten befürworten den "Heiligen Krieg" und sind auch bereit, ihn selbst zu führen. Das aktuelle Unzensuriert-Magazin beschäftigt sich mit Herkunft und Glaubensinhalt.

Neues Wahhabiten-Zentrum in Wien wird steuerfrei

12. April 2012 - 10:05

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Wien

 

Der Ministerrat hat gestern das internationale Abkommen für das „Internationale König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ mit Sitz in Wien ratifiziert. Damit wurde der Weg für das umstrittene Gemeinschaftsprojekt von Saudi-Arabien, Österreich und Spanien freigemacht. Spätestens in der Mitte des nächsten Jahres soll das Zentrum im Palais Sturany am Schottenring eröffnet werden. Eine Stiftung des saudischen Königs hatte das Gebäude kürzlich um rund 8,85 Millionen Euro erworben.

Riad, Sarajewo, Wien – ein wahhabitisches Dreieck

5. Januar 2012 - 11:02

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Islam

Fahd-MoscheeDas wahhabitische Regime in Saudi-Arabien engagiert sich sehr stark im Nachkriegsbosnien, auch von Wien aus. Heute meldete die serbische Zeitung Vesti im Internet unter Berufung auf das liberal-muslimische Blatt Slobodne Bosne, dass die Wahhabiten in Bosnien bereits ein drittes Dorf gekauft haben. Das Geld dafür soll – wenig überraschend – aus Wien kommen.

Die Israel-Türkei-Krise und ihre regionalen Auswirkungen

18. Dezember 2011 - 11:35

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Naher Osten

Aymeric ChaupradeDie Türkei war, im Gegengeschäft für die in Aussicht gestellte NATO-Mitgliedschaft (der effektive Eintritt erfolgte im Jahre 1952), bereit, im Jahre 1949 als erstes muslimisches Land den Staat Israel anzuerkennen. Auch während des gesamten Kalten Krieges blieb die Türkei eine militärische Festung des US-Systems in Eurasien.

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