Seiten mit dem Schlagwort: "Urteil"

Drogendealer erwirkt Bleiberecht durch Missbrauch der Menschenrechte

1. Mai 2013 - 12:30

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Großbritannien

Hesham Mohammed Ali ist aus dem Irak nach Großbritannien eingewandert. Er hat zwei Kinder mit zwei verschiedenen britischen Frauen gezeugt und zurückgelassen, den Kontakt vollständig abgebrochen. Wegen Drogenhandels wurde er nun angeklagt und verurteilt. Er wäre in den Irak abgeschoben worden - wenn er nicht den Richter davon überzeugt hätte, ein "Familienleben" in England zu haben, da er eine Beziehung mit einer dritten Britin hat.

Island muss nicht für Spekulationen haften

28. Januar 2013 - 21:32

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Banken

Islands Bürger haben sich erfolgreich dagegen gewehrt, die Verantwortung für die fehlgeschlagenen Spekulationen ihrer Banken zu tragen. Die Forderungen, so das Urteil der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), können nicht auf den Staat abgewälzt werden.

FPÖ-Frauensprecherin will fünf Jahre Mindeststrafe für Vergewaltiger

3. Januar 2013 - 16:33

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Justiz

Eine junge Salzburgerin wurde in den Jahren 2005 und 2006 als 15- bzw. 16-Jährige mehrfach vergewaltigt und sexuell missbraucht. Der Täter wurde zu zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt. Den unbedingten Teil von sechs Monaten muss der Mann jedoch nicht im Gefängnis absitzen, weil der Verwaltungsgerichtshof die elektronische Fußfessel bewilligt hat. Vergewaltigungsopfer Sabine R. ist darüber empört und erhält Unterstützung von den Freiheitlichen.

Italien: Vier Großbanken wegen schweren Betrugs verurteilt

26. Dezember 2012 - 0:02

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Banken

Das Wort, das in den letzten Wochen am häufigsten im Zusammenhang mit dubiosen Bankgeschäften gefallen ist, heißt „Derivatgeschäfte“. Doch nicht nur in Österreich, auch in Italien hat man damit seine liebe Not. Die Schweizer Großbank UBS, die amerikanische JP Morgan, die deutsch-irische DePfa und die Deutsche Bank wurden nun in Mailand des schweren Betrugs für schuldig befunden. Die vier Großbanken hatten der Stadt Mailand Derivate verkauft, die niedrige Zinsen sichern sollten. Diese Zinsswaps kosteten die Stadt jedoch im Gegenteil Millionen.

ORF: Andenken an Christi Kreuztod verstößt nicht gegen Objektivitätsgebot

21. Dezember 2012 - 12:45

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Religion

Kurz vor Weihnachten hat der Bundeskommunikationssenat (BKS) als zweite Instanz festgestellt, dass eine „Schweigeminute“ am Karfreitag zum Andenken an Christi Kreuztod nicht gegen das Objektivitätsgebot verstößt. Wie die Initiative „Religion ist Privatsache", die gegen das christliche Ritual Beschwerde eingelegt hatte, nach diesem Urteil  in einer Aussendung mitteilte, folgte der BKS der früheren Entscheidung der KommAustria vom August. Die Initiative will den Kampf nicht aufgeben und gegen den BKS-Bescheid berufen.

Urteil gegen Uwe Scheuch herabgesetzt

20. Dezember 2012 - 13:09

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Justiz

Deutlich herabgesetzt hat das Oberlandesgericht Graz das Urteil gegen den ehemaligen Kärntner Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch (FPK). Hatte das Klagenfurter Erstgericht Scheuch im Sommer 2012 wegen des Deliktes der Geschenkannahme durch Amtsträger noch zu sieben Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 150.000 Euro verurteilt, reduzierte das Oberlandesgericht Graz die Strafe. Während die sieben Monate bedingter Haft bestätigt wurden, setzte man die Geldstrafe auf 67.500 Euro herab. 

Nächtliches Kuhglockenläuten auch in der Schweiz untersagt

6. September 2012 - 9:09

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Landwirtschaft

Groß war die Aufregung, als der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) für die Steiermark Mitte Juli ein Glocken-Verbot für Milchkühe aussprach. Auf eingezäunten Weiden im Wohngebiet gehöre der Glockenlärm weder zur traditionellen Besonderheit des ländlichen Raumes, noch müsse er als beruhigend empfunden werden. Für Anrainer sei er schlichtweg unzumutbar, hieß es damals in der Begründung.

Mehr als 10.000 Straftäter vom Bundespräsidenten begnadigt

25. August 2012 - 20:38

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Justiz

In der österreichischen Rechtordnung hat der Bundespräsident als Staatsoberhaupt weitreichende Kompetenzen in der Strafjustiz. Sein „Gnadenrecht“ ermöglicht ihm Korrekturmöglichkeiten beim Strafvollzug. Ein Niederschlagungsrecht ermöglicht dem Präsidenten ein Eingreifen in ein laufendes Strafverfahren, er kann es einstellen oder aber die Einleitung verhindern. Darüber hinaus steht ihm das Recht der Strafmilderung, der Strafumwandlung, der Nachsicht von Rechtsfolgen sowie der Tilgung von Urteilen zu.

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