Seiten mit dem Schlagwort: "Slowenen"

Sonderbare Veranstaltungen im slowenischen Pavel-Haus

23. November 2012 - 14:42

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Kultur

Im Artikel VII des österreichischen Staatsvertrags werden unter anderem die Rechte der slowenischen Volksgruppe festgehalten. Auf Grundlage dieses Artikels und des Volksgruppengesetzes fördert die Republik Österreich kulturelle Organisationen in Kärnten, aber auch der Steiermark. Eine dieser Organisationen ist der „Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark - Pavel-Haus“. Dieser Verein, seit 1995 bestehend, fiel im Jahr 2012 durch eigenartige Aktivitäten auf.

KHD-Obmann Feldner präsentiert Ortstafel-Dokumentation

2. November 2011 - 7:26

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Bücher

Josef FeldnerBeim Neuen Klub in Wien war Dr. Josef Feldner zu Gast. Er referierte über den nun hoffentlich beendeten Kärntner Ortstafelkonflikt. Bei dieser Gelegenheit präsentierte er auch die sehr umfangreiche, in Buchform erschienene Dokumentation „Der Ortstafelstreit“. Josef Feldner wurde 1972, knapp vor Ausbrechen des „Ortstafelsturms“, zum Obmann des Kärntner Heimatdienstes (KHD) gewählt. Er ist somit ein selten wertvoller, weil „kompletter“ und prominenter Zeitzeuge. Überdies ist seine Wandlung interessant. Galt der KHD als Drahtzieher des Ortstafelsturms und Feldner persönlich für fast drei Jahrzehnte als absoluter „Hardliner“, so ist er heute für viele Mitglieder von anderen heimattreuen Verbänden wie dem Kärntner Abwehrkämpferbund (KAB) ein Verräter.

Slowenenpfarrer machen Politik

25. Mai 2011 - 14:50

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Kirche

Am 10. Oktober 1920 bekannte sich in einer demokratischen Volksabstimmung eine Mehrheit der südkärntner Bevölkerung, darunter viele ethnische Slowenen, zum damaligen Deutschösterreich. Besonders in den letzten Jahren erfuhr die slowenische Volksgruppe seitens der Kärntner Landesregierung Zuwendungen und Förderungen, die weit über die vertraglichen Verpflichtungen der Republik Österreich hinausgingen.

Minderheitenrechte auch in Slowenien

10. April 2011 - 1:49

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Martin Graf
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Martin GrafDer Ortstafelstreit scheint beendet. Scheiterte eine bereits paktierte Lösung im Jahr 2004 noch am plötzlichen Richtungswechsel der SPÖ, so dürfte nun alles problemlos über die Bühne gehen. Das Positive: Man hat sich, wie es Gerhard Dörfler treffend formuliert hat, tatsächlich in der Mitte der Brücke getroffen. Sowohl die 10 als auch die 25 Prozent Slowenenanteil als Kriterium für zweisprachige Ortstafeln waren willkürlich festgelegte Zahlen. Von diesen Maximalforderungen ausgehend haben sich beide Seiten im gleichen Ausmaß aufeinander zubewegt.

Kärntner Ortstafelkämpfer Vouk mit 1,2 Promille im Blut gestoppt

10. Oktober 2011 - 10:58

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Kärnten

OrtstafelDem Rechtsanwalt und Slowenenvertreter Rudi Vouk liegen Gesetzesübertretungen nicht fern. Schon vor zehn Jahren raste er durch die Ortschaft St. Kanzian am Klopeiner See und erstattete anschließend Selbstanzeige bei der Polizei. Indem Vouk die Verwaltungsstrafe nicht bezahlte, sondern klagte, erzwang er eine juristische Auseinandersetzung über die rein deutschsprachigen Ortstafeln in Südkärnten. Seiner Rechtsauffassung nach war die Ortstafel in St. Kanzian gesetzeswidrig, da diese nicht zweisprachig war. Der Verfassungsgerichtshof gab ihm erstaunlicherweise Recht. Per Bescheid musste die Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt die Tafel demontieren, ließ sie jedoch um einige Meter versetzt in gleicher Form wieder aufstellen.

Buchtipp: Späte Beichte eines jugoslawischen Geheimdienstlers

6. Juli 2011 - 12:25

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Bücher
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Mai 1945: Der Zweite Weltkrieg war zu Ende. Die kommunistischen Partisanen begannen mit der Beseitigung aller vermutlichen oder tatsächlichen Feinde. Egal ob im Krieg gefangene Soldaten der Wehrmacht, Angehörige der altösterreichischen Minderheit, kroatische Soldaten und Zivilisten, Angehörige der Domobranzen oder der slowenischen Minderheit: Jeder, der sich im Einflussbereich der Tito-Partisanen befand, war in akuter Lebensgefahr.

Späte BeichteNun hat ein ehemaliger Angehöriger des jugoslawischen Geheimdienstes OZNA sein Schweigen gebrochen und sein persönliches Tagebuch ver&oum" />

Mai 1945: Der Zweite Weltkrieg war zu Ende. Die kommunistischen Partisanen begannen mit der Beseitigung aller vermutlichen oder tatsächlichen Feinde. Egal ob im Krieg gefangene Soldaten der Wehrmacht, Angehörige der altösterreichischen Minderheit, kroatische Soldaten und Zivilisten, Angehörige der Domobranzen oder der slowenischen Min

BildMai 1945: Der Zweite Weltkrieg war zu Ende. Die kommunistischen Partisanen begannen mit der Beseitigung aller vermutlichen oder tatsächlichen Feinde. Egal ob im Krieg gefangene Soldaten der Wehrmacht, Angehörige der altösterreichischen Minderheit, kroatische Soldaten und Zivilisten, Angehörige der Domobranzen oder der slowenischen Minderheit: Jeder, der sich im Einflussbereich der Tito-Partisanen befand, war in akuter Lebensgefahr.

Hintergrund: Worum geht’s im Ortstafelstreit?

5. April 2011 - 10:36

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Kärnten

Leere OrtstafelUnter Landeshauptmann Gerhard Dörfler könnte der Kärntner Ortstafelstreit nun endlich beendet werden. Worum geht es dabei eigentlich?

1955 garantierte Österreich im Artikel 7 des Staatsvertrages die Rechte der Kroaten im Burgenland sowie der Slowenen in Kärnten und in der Steiermark, was auch zweisprachige Ortstafeln beinhaltete. 1972 wollte Bundeskanzler Bruno Kreisky den Art. 7 umsetzen. Da der Staatsvertrag hinsichtlich des „gemischtsprachigen Gebietes“ keinerlei Prozentzahlen nannte, legte Kreisky eine fest: Überall, wo laut Volkszählung mindestens 25 % Slowenen lebten, kam es zur Aufstellung, was noch in derselben Nacht den „Ortstafelsturm“ auslöste, an dem sich auch SP-Bürgermeister beteiligten.

Ortstafeln: Lösung steht in der Mitte der Brücke

5. April 2011 - 10:20

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Kärnten

OrtstafelWie es nun scheint, ist der jahrzehntelange Streit um die zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten beigelegt. Bei den zähen, rund achtstündigen, Verhandlungen hat es am letzten Freitag einen historischen Kompromiss gegeben. Der im Auftrag des Bundeskanzlers Werner Faymann handelnde Staatssekretär Josef Ostermayer sparte nicht mit Lob für die beteiligten Personen. Nun sollen also in Gebieten mit einem Bevölkerungsanteil von 17,5 % Kärntnern slowenischer Muttersprache zweisprachige Ortstafeln aufgestellt werden. Dies wären insgesamt ca. 150 neue Tafeln für Kärnten. Vornehmlich für die Regionen südlich der Drau.

Serbische Amtssprache in Österreich für „FPÖ-Serben“ kein Thema

25. Februar 2011 - 11:23

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Grundrechte

Ortstafel KlagenfurtMit einer Novellierung des Volksgruppengesetzes voriges Jahr wurde den seit 1964 eingewanderten Gastarbeitergruppen Tü̈r und Tor geöffnet, sich mit den angestammten Minderheiten wie Kärntner Slowenen oder burgenländischen Kroaten gleichstellen zu können. Die Konsequenzen wä̈ren weitreichend. Das Jungmigranten-Magazin „biber“ eröffnete mittels Interviews mit dem serbischen Botschafter die Diskussion („Serbisch als Amtssprache ist denkbar“). Die in der FPÖ aktiven Serbischstämmigen wiesen diesen Vorstoß, der der Integration und dem harmonischen Zusammenleben zuwiderläuft, in aller Deutlichkeit zurück.

Buchtipp: 90 Jahre Kärntner Heimatdienst – Eine Dokumentation

9. Oktober 2010 - 12:00

„Wo man mit Blut die Grenze schrieb und frei in Not und Tod verblieb“
(aus dem Kärntner Heimatlied)

In Kärnten gedenkt man dieser Tage der 90. Wiederkehr der Volksabstimmung, in der sich die Südkärntner mehrheitlich für den Verbleib bei Österreich ausgesprochen haben. Dem voraus gingen der blutige Kärntner Abwehrkampf und auch die Gründung des Kärntner Heimatdienstes - mit über 20.000 Mitgliedern und Förderern eine der stärksten parteifreien Bürgerinitiativen Österreichs. Anlässlich des 90-jährigen Bestehens des KHD erschien ein Band, der die ereignisreiche Geschichte dieser Organisation beschreibt.

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