Nachdem es zu gewalttätigen Ausschreitungen gegenüber Funktionären der Bürgerbewegung Pro-NRW und der Polizei gekommen war, entschlossen sich die Sicherheitsbehörden im Juni 2012, die radikal-islamistische Organisation Millatu Ibrahim, zu Deutsch Gemeinschaft Abrahams, zu verbieten. Diese Organisation hatte ihren Vereinssitz in einer Solinger Moschee und bereitete dort ihre islamistischen Einsätze vor. Die Begründung des Innenministeriums für das Verbot: Die Salafistenorganisation strebe mit gewaltsamen Mitteln einen Umsturz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung an.