„Eintagsküken“: Kaum geschlüpft, schon getötet
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Gas, Der Standard, Ethik, Geflügel, Küken, Ei, Häcksler, Homogenisator, Zuchtbetrieb, Reinhard Geßl, Nutztiere, Legehenne, Brathuhn, Jürgen Faulmann, Vier Pfoten
Foto: USDA / Wikimedia
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Landwirtschaft
Wenn Sie sich zu Ostern das eine oder andere Ei gönnen, dann ersparen Sie damit vielleicht einigen Küken ein grausames Schicksal. Denn während die weiblichen Küken einer Zukunft als Legehennen entgegen sehen, geht es mit den etwa 7,8 Millionen männlichen ab in den Tod. Vorzugsweise im Häcksler zerstückelt oder auch in einer Kiste mit Gas erstickt.
Männliche Küken werden „homogenisiert“

Foto: USDA / Wikimedia
Ähnlich wie Eintagsfliegen, leben die männlichen "Eintagsküken" auch nur einen Tag. Oft nicht einmal einen ganzen. Denn sie werden in den Hochleistungszuchtbetrieben gleich nach dem schlüpfen in Spezialmaschinen – auch Homogenisator genannt – von rotierenden Messern zu Brei zerschlagen. Reinhard Geßl vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau drückt sich etwas sachte aus: "Eintagsküken zählen zu den großen dunklen Löchern der landwirtschaftlichen Nutztierethikdiskussion." Auf die Frage, ob nicht ein Ende des Kükenschlachtens möglich wäre, zeigt sich Geßl gegenüber Der Standard resignierend: "Niemand hat ein ehrliches Interesse, dass sich das ändert". Das heißt also keine Lösung parat – interessiert offensichtlich auch niemanden.
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Aus der Produktion männlicher Küken schlagen die Betriebe keinen Profit. Erstens legen diese keine Eier und zweitens sind sie als Brathähnchen eher ungeeignet – zumindest wenn es sich nicht um Spezialrassen handelt. Zu aufwändige Züchtung und zu niedriger Gewinn heißt: Der Häcksler muss her.
Tierschützer: Schneller Tod ist gnädigeres Schicksal
Jürgen Faulmann von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten wünscht den männlichen Küken ohnehin kein längeres Leben. "Wenn man bedenkt, dass die Masthühner in wenigen Wochen zur Schlachtreife gebracht werden, ist die Frage, ob nicht der schnelle Tod das gnädigere Schicksal ist. Den Tieren brechen schon lange vor ihrem Ableben die Knochen."









Kommentare
hey an alle ich bin jetzt in
hey an alle ich bin jetzt in der 19 ssw und es ist einfach genial ich freu mich so auf unser erste kind und am dienstag den 05 april weiss ich endlich bescheid was es wird wenn es zeigen lässt was ich sehr hoffe =) es war ein absolutes wunschkind au wenn ich erst 20 bin und mein freund 19 aber e s is einfach rührend wie er sich um mich kümmert es is einfach wunderschön =) http://www.fertilitycenter-crete.gr/
Egal ob Käfig- oder Bioeier:
am Anfang sind die Küken, und nur die weiblichen müssen ihr kümmerliches Dasein als Legehennen fristen. Die männlichen werden, da es für die Fleischproduktion spezielle Züchtungen gibt, nicht mehr gebraucht, aussortiert und vergast oder vermust. 45 Millionen jedes Jahr alleine in Deutschland.
Man kann ja
von (dem britischen Koch) Jamie Oliver halten, was man will, aber darauf hat er schon vor Jahren in einer aufsehenserregenden abendfüllenden Sendung aufmerksam gemacht.
Auf dieses und andere Verbrechen der Legehennen- und Zuchtindustrie.
Es gab damals noch nicht einmal einen Bericht in der Kronenzeitung. Soviel dazu.
Jeder der das bekämpft, ist zu unterstützen. Und wenn es militante Tierschützer sind. Auch wenn diese (aus ideologischen Gründen) über Verbrechen an Tieren unter dem Islam hinweg sehen.
"militante Tierschützer"
das ist ein Wiederspruch in sich, denn Tierschützer schützen Tiere, wogegen Fleischesser Morde in Auftrag geben, da passt eher militante Fleischesser
Der Mensch
ist nunmal biologisch gesehen ein Allesfresser. So ist sie halt-die böse Evolution. Das werden ein paar militante, gewaltbereite Tierschützer nicht so schnell ändern. Essen Sie alle ruhig weiter schön brav vegan. Die Krankenkasse wird Ihre schweren Mangelerscheinungen schon wieder kurieren-auf Kosten der Zwangszahler die das dann finanzieren müssen.
Wirklich ist was berichtet wird!
Und unsere Informationsgesellschaft ist dafür da uns in jeder Hinsicht zu informieren - über das was wir wissen m ü s s e n , daß ist aber nicht unbedingt das, was wir wissen s o l l t e n . W.
Jeder sollte es wissen...
...das Tiere ausgebeutet, gequält und getötet werden für seine "Nahrung". Auf jeder sterilen Milch- und Joghurtpackung gehört ein Bild der blutenden enthornten Kuh, die jedes Jahr künstlich befruchtet wird und der das Kälbchen weggenommen wird, weil die Milch für den Menschen sein soll und nicht für ihr Baby....
Auf jeder Eierverpackung gehört ein Bild über die geschredderten Küken, ein Bild des Stalls, in dem die Hühner ihr kurzes furchtbares Leben fristen, bevor sie einjährig als ausgemergeltes Suppenhuhn enden.
Auf jede Wurstverpackung gehört ein Bild eines Schweinchens, das ohne Betäubung die Hoden herausgeschnitten bekommt und ein Jahr so gemästet wird, das es deformierte Knochen hat, weil es massig Hormone gespritzt kriegt um noch mehr Fleisch in weniger Zeit anzusetzen.
PFUI das die Menschen das nicht wissen wollen, das die Tiere für ihre kurze Gaumenfreude so gequält werden! Ich finde es verachtenswert und schäme mich fremd für Euch!
Guter Osterbeitrag!
schöner und guter Beitrag, wie man ihn sich hier öfters wünschen würde. Und sehr passend zu Ostern.
Bitte auf "vorzugsweise" korrigieren, 1. Absatz.