Bundespräsident Heinz Fischer verstand es im heutigen Ö1-Mittagsjournal wieder einmal meisterhaft, sich als „Gewissen der Nation“ in Szene zu setzen. Vom „Bazillus der Unkorrektheit“ dozierte er, der energisch bekämpft werden müsse. Es sei hinsichtlich Korruption nicht genug, das Strafgesetz einzuhalten, es bedürfe eines darüber hinaus gehenden Bewusstseins, „was geht und was nicht geht“. In die Frage der Parteienfinanzierung wollte sich Fischer nicht einmischen, vor allem nicht bei den mächtigen Landeshauptleuten, allerdings müsse es eine „Gleichheit“ bei der Höhe der Parteispenden geben, die offen gelegt werden müssten.