Seiten mit dem Schlagwort: "Europäischer Gerichtshof"

„Feuchter-Lappen“-Sager gegen Van Rompuy kostet 3.000 Euro

25. September 2012 - 6:00

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Europäische Union

Anfang März 2010 kam es im Europaparlament zu einer heftigen Kritik des Fraktionsvorsitzenden der konservativen United Kingdom Independence Party (UKIP), Nigel Farage, am EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy. Farage, der für seine distanzierte Haltung gegenüber den EU-Institutionen und ihren Repräsentanten bekannt ist, wurde wieder einmal durch das Verhalten von Van Rompuy und Co in Rage gebracht und sparte nicht mit Kritik an der EU-Spitze.

The charisma of a damp rag”

Europäischer Gerichtshof widerspricht türkischer Willkür

6. März 2012 - 9:10

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Türkei

Kein Verständnis für den Cäsarenwahn bzw. in diesem Fall wohl Kalifenwahn des türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogan zeigt der Europäische Gerichtshof (EuGH). Wie der Online-Blog Turkishpress berichtet, wurde die Türkei vom Europäischen Gerichtshof wegen Verletzung der Meinungsfreiheit zu einer Entschädigungszahlung von 5000 Euro verurteilt.

Lizenzprobleme für Casinos und Finanzministerium

5. März 2012 - 11:00

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Staatsbetriebe

Erhöhte Nervösität herrscht aktuell im Finanzministerium  und bei der Casinos Austria AG (CASAG). Grund dafür ist das laufende Ausschreibungsverfahren für insgesamt 15 Spielbanklizenzen. Obwohl das ÖVP-geführte Finanzministerium seit vier Jahren am Glücksspielgesetz und der Lizenzvergabe „herumgebastelt“ hat, ist die akutelle Ausschreibung offensichtlich verfassungs- und vergaberechtlich keineswegs in „trockenen Tüchern“. Dabei hatten die Casinos Austria in den vergangenen Jahren seit Wiedererrichtung der rot-schwarzen Bundesregierung nichts unversucht gelassen, um ideale Rahmenbedingungen für den Weiterbestand des Glücksspielmonopols in ihrem ausschließlichen Einflussbereich zu schaffen. Nun scheinen aber wieder Zweifel aufgekommen zu sein, ob die Lobbyismusaktivitäten, die die Casinos bisher gesetzt haben, nicht doch teilweise ins Leere gegangen sind. Und das, obwohl der ÖVP-nahe Karl Stoss und sein rotes Pendant Dietmar Hoscher als Vorstandsduo mit den ÖVP-Ressortchefs Molterer, Pröll und Fekter. aber auch den SPÖ-Staatssekretären Matznetter und Schieder seit viele Jahren in vielfältigem Kontakt stehen.

Frankreichs Genmaisverbot von EuGH aufgehoben

11. September 2011 - 10:39

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Landwirtschaft

MaisfeldNach einer Klage des Saatgutproduzenten Monsanto muss Frankreich  sein Verbot des Anbaus von Genmais MON 810 neu begründen. Grund für die Entscheiding des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) war, dass sich Frankreich bei seinem Verbot  an einer veralteten EU-Richtlinie orientiert hatte. Um den Genmais im eigenen Land aus dem Verkehr zu ziehen, muss Frankreich erst "ein erhebliches Risiko" für Mensch, Tier oder Umwelt beweisen. Außerdem muss Paris die EU-Kommission in Brüssel über einen solchen Schritt "schnellstmöglich" informieren,.so der Spruch des EuGH. Frankreichs  Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet meinte dazu: "Wir werden erneut eine Schutzklausel beantragen, da die Umweltprobleme weiter ungelöst sind". Die Anbauverbote in fünf weiteren EU-Staaten, darunter Österreich, bleiben von diesem Urteil unberührt.

Schweizer wollen Zuwanderung „selbst bestimmen“

28. Juli 2011 - 10:04

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Schweiz
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Mit diesem Plakat bewirbt die SVP ihre neue Kampagne.
Bild: www.svp.ch

BildImmer mehr Europäer blicken neidisch in die Schweiz, die sich als Land weiter emanzipiert. Erfolgreich wurde 2009 ein Bauverbot von Minaretten beschlossen, gegen das Muslime zwar klagten, jedoch beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte abblitzten, und jetzt startet die Schweizer Volkspartei (SVP) eine Volksinitiative gegen Masseneinwanderung, „um wieder selbst bestimmen zu können, wer in unser Land kommt“.

Republik Stein: Sträflinge bald Bürgermeister?

16. Juni 2011 - 12:05

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Wahlen

BildDas Wahlrecht ist eine tragende Säule der Demokratie. Aus gutem Grund knüpft man daran gewisse Bedingungen wie Staatsbürgerschaft, Alter oder den Ausschluss bei Straffälligkeit. Erst durch diese Hervorhebung mittels einer gewissen Exklusivität ist das Wahlrecht in der Lage, die Voraussetzungen für die Umsetzung der Volkssouveränität zu schaffen. Neue Liberalisierungsschritte, bedingt durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes, weichen diese Grundlagen nunmehr auf. Damit erwachsen aber auch neue Gefahren für die Demokratie. Einzig und allein die FPÖ tritt hier als Mahner auf und leistet Widerstand gegen einen falsch verstandenen Liberalismus.

Tschechien lässt Billigarbeitskräfte im Wald hungern

18. Mai 2011 - 10:11

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Landwirtschaft

AufforstungEs handelt sich um den größten dokumentierten Fall von Menschenhandel innerhalb der EU. Das sagen zumindest die Anwälte der Betroffenen. Was sich nach einem Bericht der taz in den tschechischen Wäldern zugetragen haben soll, ist tatsächlich starker Tobak. Über 1500 Arbeitern aus fernen Ländern wie Vietnam oder der Mongolei, aber auch aus EU-Staaten wie der Slowakei oder Rumänien, soll eine lukrative Beschäftigung angeboten worden sein. Darunter Aufforstungsarbeiten in staatlichen Wäldern für einen Monatslohn zwischen 800 und 1300 Euro. Hinzu kamen noch eine Unterkunft sowie Verpflegung dreimal täglich. Die Angebote wirkten seriös und vertrauensvoll, waren in Wahrheit jedoch eine üble Masche der Forstmafia.

Italien muss sich von Illegalen auf der Nase herumtanzen lassen

10. Mai 2011 - 10:42

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Zuwanderung

Franz ObermayrDie EU hat massive, illegale Einwanderung in Europa gutgeheißen und den Mitgliedsstaaten verboten, nach ihrem Recht dagegen vorzugehen: Wer rechtswidrig in ein Land einreist, den Ausweisungen keine Folge leistet und untertaucht, darf nicht mehr inhaftiert werden. Ein Algerier, der sich unrechtmäßigerweise in Italien aufhielt, klagte gegen seine Haftstrafe - der Europäische Gerichtshof setzte daraufhin das italienische Fremdenrecht außer Kraft.

Burgenland hat sich bei Bank-Verkauf um 55 Millionen geschädigt

13. März 2012 - 10:33

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Banken

Die Bank Burgenland könnte das Land einmal mehr teuer zu stehen kommen, selbst nach ihren Verkauf an die Grazer Wechselseitige Versicherung (GraWe). Eine Anfrage des Nationalratsabgeordneten Norbert Hofer (FPÖ) soll nun Aufklärung bringen. Ursprünglich beabsichtigte das Land Burgenland als Eigentümer der Bank eine Privatisierung durch einen Verkauf an einen strategischen Investor. Es kam zu einer vorerst erfolglosen Privatisierung, die im Interesse von zwei verbliebenen Bietern mündete. Während die GraWe ein Anbot über rund 100 Millionen Euro stellte, bot die ukrainische SLAV die Summe von 155 Millionen, als um über 50 Prozent mehr als die Grazer. Dennoch gab die Landhaus-Koalition aus SPÖ und ÖVP der GraWe den Zuschlag und schmälerte somit den Ertrag für das burgenländische Budget um knapp 55 Millionen Euro.

Verschlusssache Korruption: Wie die EU die Täter deckt

25. September 2011 - 9:56

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Europäische Union

HPMNachdem er jahrelang tatsächliche und vermutete Missstände in der EU angeprangert hatte, ist der selbsternannte Saubermann Hans-Peter Martin nun selbst ins Visier der Justiz geraten. Vorgeworfen wird ihm, er habe Parteifördermittel für private Ausgaben genutzt. Konkret soll er laut seinem ehemaligen Mitarbeiter Martin Ehrenhauser eine Million Euro aus der Wahlkampfkostenrückerstattung „abgezweigt“ haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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