Laut einem internen Papier der EU-Kommission sollen zehn Milliarden Euro des insgesamt 17 Milliarden Euro schweren Hilfspakets für Zypern nur für die Rettung der angeschlagenen Banken des Inselstaates draufgehen. Damit geht das altbekannte Spiel in eine neue Runde: Gewinne werden privatisiert, Verluste hingegen solidarisiert, also auf die europäischen Steuerzahler abgewälzt.
Kommentar von Andreas Mölzer