Seiten mit dem Schlagwort: "Bestechung"

Griechen können sich Bestechungsgelder nicht mehr leisten

2. August 2012 - 14:36

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Korruption

In Griechenland wird es für die Bürger immer schwieriger, die dort regelmäßig erwarteten Schmiergelder an Beamte zu zahlen. Die Einnahmen aus Bestechung sinken unter dem Druck der anhaltenden Rezession. Die diskreten, mit Geld gefüllten Umschläge - in Griechenland "Fakelaki" genannt -, mit denen Bestechungsgelder üblicherweise gezahlt werden, können sich die Griechen nicht mehr leisten.

Peter Michael Lingens über Dienstreisen, Drinks und Nachtclubs

24. Juni 2012 - 12:51

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Journalismus

Der bekannte Journalist und frühere Chefredakteur des Profil, Peter Michael Lingens, gab bedenkliche Einblicke in die Arbeit seiner Zunft. "Manchmal ist es übrigens nicht ganz so einfach unbestechlich zu bleiben", meinte Lingens am 11. Juni gegenüber erstaunten Studenten im Audimax der Universität Wien, referierte er doch über Kommunikationsethik. Diese scheint oft zu kurz zu kommen – sogar viel zu kurz, wenn man Lingens Glauben schenkt.

Gesetzeskauf? FPÖ zeigt Casinos und Molterer an

17. März 2012 - 11:14

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U-Ausschuss

Der Fraktionsführer der FPÖ im Korruptions-U-Ausschuss, Walter Rosenkranz, hat die Verantwortlichen der Casinos Austria sowie den ehemaligen Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer (ÖVP) angezeigt. Hintergund ist eine Wahlkampfveranslatltung im September 2008, die von den Casinos für das Personenkomitee Molterers bezahlt wurde. Für Rosenkranz könnte dadurch der Tatbestand der Untreue oder der Bestechung erfüllt sein. Molterer als Begünstigter könnte sich der Geschenkannahme und des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht haben. Er hat nämlich nur wenige Wochen nach der Veranstaltung eine Novelle des Glücksspielgesetzes vorgelegt, durch die die Casinos erhebliche Vorteile erhalten sollten, etwa eine Reduktion der Spielbankenabgabe von rund 50 auf 30 Prozent.

Wahlkampfsponsoring: FPÖ ortet Gesetzeskauf durch Casinos Austria

6. März 2012 - 13:18

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U-Ausschuss

BildDie Casinos Austria haben dem ehemaligen Vizekanzler Wilhelm Molterer in der heißen Phase des Wahlkampfs eine noble Veranstaltung finanziert. Die FPÖ rechnen mit Kosten von mindestens 20.000 Euro. Die Casinos bestätigen, wollen jedoch die konkrete Summe nicht nennen. Für Walter Rosenkranz ist die Angelegenheit ein Fall für den Korruptions-U-Ausschuss. Er vermutet versuchten Gesetzeskauf.

Anonymous sagt Israel den Kampf an

24. Februar 2012 - 12:16

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Naher Osten

Auch international beteiligt sich Anonymous an der Politik. Der neueste Streich ist gegen Israel gerichtet. In einem Video kündigte der lose Zusammenschluss aus Hackern und Aktivisten an, einen "Kreuzzug" gegen das dortige "Terrorregime" führen zu wollen und droht der israelischen Regierung in einer von einer Roboterstimme vorgetragenen Videobotschaft mit einer großflächigen Kampagne, die aus digitalem Terror bestehen soll.

Propagandakrieg im Kosovo

29. Dezember 2011 - 10:02

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Serbien

KFOR - BundeswehrDie Auseinandersetzung zwischen Albanern und Serben im Kosovo nimmt immer stärker kriegerische Züge an. Dies mussten zuletzt auch einige österreichische KFOR-Soldaten zur Kenntnis nehmen, die unter anderem mit Splittergranaten von Serben angegriffen wurden, die zur Absicherung ihres Territoriums im Nordkosovo Straßensperren errichten. Während die Regierungen in Belgrad und Pristina über eine Beilegung der Krise verhandeln, verweigert die serbische Bevölkerung im Norden des Kosovo jede Zustimmung. Mit guten Recht, den jedes Zugeständnis an die Albaner würde ihre humanitäre Lage weiter verschlechtern.

Serben-Vorwurf: KFOR-Mann von Albanern bestochen?

18. Dezember 2011 - 10:27

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Auslandseinsätze

Erhard BühlerEin Vertreter der vorläufigen Institutionen des Kosovo in Pristina soll einem KFOR-Kommandeur während dessen militärischer Mission am "Tag der albanischen Flagge" 350.000 Euro übergeben haben. Dies berichtet die serbische Zeitung Vesti. Der Vorfall soll sich kurz vor Beginn einer neuen Verhandlungsrunde zwischen Belgrad und Pristina ereignet haben, in deren Folge eine heftige KFOR-Kampagne gestartet wurde, die dort errichteten Barrikaden zu entfernen.

Der versuchte Meinungskauf des ÖVP-Politikers Helbich

12. Oktober 2011 - 9:56

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Historisches
Bild: 
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ÖVP-Journalistenkauf 1975
foto: (G).Salus, F.M. Parlamentsdirektion©

BildDie Inseraten-Affäre um Kanzler Faymann und Staatssekretär Ostermayer ist derzeit in aller Munde. Auch der ehemalige SPÖ-Innenminister Franz Olah stolperte über Ähnliches. Wegen finanzieller Zuwandungen an Medien aus Gewerkschaftsmitteln musste er in den sechziger Jahren acht Monate in Haft verbingen. Glimpflicher endete der Versuch des Meinungsaufs für den ÖVP-Abgeordneten Leopold Helbich.

Griechenland: Rot-schwarze Familien herrschen im Korruptionsparadies

17. Juni 2011 - 10:47

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Europäische Union

BildObwohl Griechenland eigentlich als Wiege der alten Demokratie gilt und in der Antike Staatsphilosophen wie Aristoteles oder Platon hervorgebracht hat, ist es mit der Qualität der neuzeitlichen Demokratie nicht weit her. Bereits unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versank Griechenland in einen jahrelangen Bürgerkrieg zwischen einer schwachen Zentralregierung und kommunistischen Rebellen, die aus Moskau und Belgrad gesteuert wurden. Getragen war die Nachkriegsdemokratie von wechselnden Vorgängerparteien des heutigen politischen Establishments. Bereits in den 50iger und 60iger Jahren blühte die Korruption.

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