Seiten mit dem Schlagwort: "Wettbewerbsfähigkeit"

Eurokrise: Wie billig ist "Made in Germany" wirklich?

1. Juli 2012 - 10:59

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Euro

Der Euro steckt in der Krise. Mehr desselben soll die Lösung bringen. Deutschland wird die Hauptlast der Euro-Rettung zu tragen haben. Schließlich habe die Bundesrepublik von der Einführung der Gemeinschaftswährung am meisten profitiert und mit Niedriglohnpolitik seine Nachbarn in die Enge getrieben. Diese Klischees sind weitverbreitet – aber sind sie auch richtig?

Hans-Werner Sinn: Der Euro wird zerbrechen

21. April 2012 - 12:51

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Euro

Europas Politik arbeitet an der Mobilisierung weiterer Hilfsgelder für in Schieflage geratene Eurostaaten. Ökonomen wie Hans-Werner Sinn warnen vor diesen Geldtransfers, die zu einem Perpetuum Mobile zu entarten drohen. Bei einem Vortrag in Wien, über den die Tagszeitung Die Presse berichtet, ging er mit den vermeintlichen Eurorettern hart ins Gericht.

Briten-Premier Cameron gegen EU-Transaktionssteuer

27. Januar 2012 - 9:25

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Euro

London Anlässlich des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos ging der Premierminister von Großbritannien, David Cameron, einmal mehr in Opposition zur Europäischen Union und dem derzeitigen Kurs in Sachen Euro und Finanztransaktionssteuer. So lehnt der britische Premier den Umgang der EU mit der aktuellen Schulden- und Finanzkrise schlichtweg ab. Vor allem die von Berlin und Paris angestrebte Finanztransaktionssteuer ist dem Konservativen Cameron ein Dorn im Auge.

„Wenn Frankreich sein AAA verliert, bin ich tot!“

14. Januar 2012 - 17:16

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Frankreich
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Nicolas SarkozyVor drei Monaten noch ließ Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wissen: "Wenn Frankreich sein Triple-A verliert, dann bin ich tot." An diese Aussage erinnert das französische Magazin Marianne – und bringt gleichzeitig eine gnadenlose Abrechnung mit dem Präsidenten, der für den Journalisten Emmanuel Lévy einen einen großen Teil der Schuld an der Abstufung der Grande Nation trägt. Parallelen zu Österreich werden deutlich sichtbar. Lévy schreibt:

Nach Triple-A-Verlust: Neuwahlen als Lösung der Krise

14. Januar 2012 - 11:33

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Finanzkrise

HC StracheJetzt ist also passiert, wovor unsere Regierung stets als größte Gefahr gewarnt hat, was aber nach dessen Eintreten plötzlich gar nicht mehr so schlimm sein soll: Die Republik Österreich hat ihr Triple-A-Rating verloren. Standard & Poor’s – die strengste, aber auch einflussreichste der drei großen Rating-Agenturen – senkte die Bewertung von der Bestnote AAA auf AA+ bei weiterem negativem Ausblick. Eine weitere Herabstufung ist also denkbar.

Budgetrede: Nur Regierung hat Grund zur Freude

19. Oktober 2011 - 10:38

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Budget

BildDie Bundesministerin für Finanzen, Maria Fekter, hielt heute ihre Budgetrede vor dem Plenum des Nationalrates. Applaus für ihre Ausführungen gab es lediglich von den Abgeordneten der Regierungsparteien. Bis 2013 will die Finanzministerin das Budgetdefizit auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes senken und damit den Vertrag von Maastricht wieder erfüllen. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, verriet sie nicht.

Gerhard Schröder zur Eurokrise: EU braucht Agenda 2012

11. Oktober 2011 - 0:14

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Finanzkrise
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CC BY-SA 2.0)" />
Altkanzler Gerhard Schröder fordert weitreichende Reformen.
Foto:World Economic Forum / flickr (CC BY-SA 2.0)

BildDer ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder meldet sich mit gewichtiger Stimme und weitgehenden Forderungen zu Wort. Die Europäische Union müsse wettbewerbsfähiger werden. Strukturreformen sind endlich anzupacken, wenn es nach Schröder geht. Denn Schulden würden zur Gefahr für die Demokratie. Die EU müsse sich einer Rosskur, ähnlich jener die er einst als Kanzler Deutschland verordnet hatte, unterziehen.

Hartwährungszone als Alternative zum siechen Euro

22. Dezember 2010 - 8:43

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Euro

BildDeutschland spaltet Europa – oder doch der Euro selbst? Rund um die mögliche Einführung der umstrittenen Eurobonds wir heftig diskutiert. Griechenland und Irland, aber auch Portugal und Spanien sehen sich mit hohen Zinsaufschlägen auf die von ihnen herausgegebenen Staatsanleihen konfrontiert.

Die ohnehin angespannte Budgetsituation wird dadurch nur sinnlos weiter verschlimmert, zum Schaden des gesamten Euroraumes – so argumentieren Anhänger der Eurobonds. Doch irgendwer muss den Gewinn des anderen bezahlen und das wären wiederum die klassischen Hartwährungsländer um den früheren D-Mark-Block. Der Zinssatz auf die neuen europäischen Staatsanleihen würde höher liegen als jener auf bundesdeutsche oder österreichische Anleihen. Der Bundesrepublik würden dadurch Mehrkosten von 20 Milliarden entstehen, Österreich müsste etwa drei Milliarden Euro an zusätzlicher Zinslast schultern.