Die finanzielle Situation Griechenlands verschlechtert sich zunehmend, anstatt sich durch die Hilfsprogramme der EU zu verbessern. Zunächst benötigt Athen dringend die nächste Tranche von 31,5 Milliarden Euro aus seinem Hilfsprogramm, um den drohenden Staatsbankrott im November abzuwenden. Die Euro-Finanzminister berieten jetzt in einer Telefonkonferenz über das finanzmarode Griechenland. Jean-Claude Juncker, der Vorsitzende der Eurogruppe, veröffentlichte danach eine Drei-Satz-Erklärung, in der es hieß, dass der Zeitplan für eine Entscheidung über weitere Hilfsgelder ungewiss sei.