Seiten mit dem Schlagwort: "Josef Krainer"

EStAG-Skandal: Sittenbild eines schwarz-roten Energiekonzerns

26. November 2011 - 9:09

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Historisches
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EStAG: Gescheitertes schwarz-rotes Proporzsystem
foto: Capsicum Frutescens / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Bild1996 entschloss sich die ÖVP/SPÖ-dominierte steiermärkische Landesregierung, im Bereich der Energieversorgung eine grundlegende strukturelle Änderung vorzunehmen. Man gründete als Dachgesellschaft die Energie Steiermark AG, kurz EStAG. Die bisher im Landesbesitz befindlichen Energieunternehmen Steweag, Steirische Fernwärme und Steirische Ferngas wurden unter dem Dach der EStAG vereinigt.

Großpleite in der Society: Die ÖVP-Affäre Herberstein

19. November 2011 - 9:01

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Historisches

Schloss HerbersteinPolitische Willkür, Machtmissbrauch und ein letzter Glanz vergangener Zeiten trafen in der Affäre Herberstein aufeinander. Die Landesregierung der Steiermark, auch unter ÖVP-Dominanz der Republik verpflichtet, ging eine intensive Beziehung mit den letzten Ausläufern des oststeirischen Landadels ein. Im Zentrum standen die angeheiratete Gräfin Herberstein und ein Förderungsprojekt als Fass ohne Boden. Andrea Untersteiner, aus Salzburg stammende Tochter eines ehemaligen Polarforschers, heiratete mit Mitte Zwanzig Graf Otto Herberstein. Der betrieb schon damals einen kleinen Tierpark auf seinem Anwesen Herberstein im oststeirischen St. Johann. Andrea Herberstein wurde schon bald zum gern gesehen Gast in der besseren Grazer Gesellschaft und bei den politisch Mächtigen.

ÖVP und SPÖ im Kritikhagel ihrer eigenen Landesparteien

1. Juli 2011 - 1:04

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Parteien

Hermann SchützenhöferSeit dem Abgang Josef Prölls vor rund drei Monaten befindet sich die ÖVP offensichtlich in einer veritablen Dauerkrise. In den Umfragen auf Platz drei zurückgestuft, inhaltlich ohne Konturen, und mit einem Personal, das sich einzig und allein in Krisenverwaltung übt. Schon lange ist die ÖVP nur mehr ein Vizekanzlerwahlverein und findet hier ihren kleinsten gemeinsamen Nenner. Im 24jährigen Dauermitregieren geeicht, versteht man sich als Verteilungsmaschine für Posten, Subventionen, Inseratenaufträge und Einflusssphären. Eine weltanschauliche Botschaft jenseits dieser Machtinsignien hat man schon lange nicht mehr anzubieten.