Die österreichische Regierung hat vergangenen Donnerstag das umstrittene internationale Anti-Piraterieabkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) in Tokio unterzeichnet. Mit dem Pakt, der in den vergangenen Jahren nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwischen den USA, Japan und der EU ausverhandelt wurde, soll ein Mindeststandard für das staatliche Vorgehen gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverstöße geschaffen werden. Materielle Güter sind davon ebenso erfasst wie Software und Mediendateien im Netz.